Rapid-Präsident Alexander Wrabetz spricht im Exklusiv-Interview mit sportsbusiness.at über den neuen TV-Vertrag, und warum die geplante Eigenvermarktung viel mehr als ein Pokerbluff gewesen ist.
++ sportsbusiness.at exklusiv von Michael Fiala ++
Alexander Wrabetz war viele Jahre lang ORF-General und ist seit 2022 Präsident des SK Rapid. Er kennt also die Branche von beiden Seiten. Im aktuellen Vergabeverfahren für die medialen Rechte der Admiral Bundesliga hat der 65-Jährige seine Erfahrung in den Verhandlungen mit eingebracht. Im Exklusiv-Interview mit sportsbusiness.at erzählt Wrabetz, warum der Beschluss, die Eigenvermarktung umsetzen zu wollen, kein Pokerbluff war, sondern im Endeffekt das bestmögliche Ergebnis sichergestellt hat.
sportsbusiness.at: Die Liga hat sich für das Angebot von Sky entschieden. Wie haben Sie das Finale der Verhandlungen erlebt?
Alexander Wrabetz: Es war ein gutes Finale aus meiner Sicht. Letztlich ist die Liga mit der Annahme des Sky-Angebots zum ...