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DFL schließt umfassende Neustrukturierung ab

Die DFL Deutsche Fußball Liga hat ihre im Herbst 2025 angekündigte organisatorische Neuaufstellung abgeschlossen. Mit der Reform reagiert die Liga auf veränderte Anforderungen im Club- und Verbandswesen sowie in der nationalen und internationalen Vermarktung.

Kern der Neuausrichtung sind eine stärkere Trennung von Verbands- und Vermarktungsaufgaben sowie die Bündelung zentraler Geschäftsbereiche. Die DFL GmbH bleibt künftig für das Club- und Verbandswesen verantwortlich. Dazu zählen sportliche, rechtliche, lizenzierungsrelevante und strategische Themen sowie zentrale Unternehmensbereiche wie Finanzen, Kommunikation, Personal und Recht. Ziel ist es, die Mitgliedsvereine stärker zu unterstützen und gleichzeitig die Verbandsfunktionen weiterzuentwickeln.

Im Zuge der Neuorganisation wurde auch die Geschäftsleitung angepasst. Benjamin Schmedes wechselt zum 1. Juli 2026 als Sportdirektor und Mitglied der Geschäftsleitung zur DFL. Der ehemalige Executive Football Director des dänischen Erstligisten Brøndby IF soll insbesondere sportinhaltliche Themen weiterentwickeln. Bereits Ende 2025 war Philip Sagioglou als Direktor Kommunikation & Unternehmensentwicklung zur DFL zurückgekehrt und übernahm einen Platz in der Geschäftsleitung.

Gleichzeitig wurden die sportlichen Verantwortungsbereiche neu strukturiert. Die Themen Spielbetrieb und Fanwesen, Fußballentwicklung im Lizenzbereich sowie Nachwuchsförderung wurden auf Direktionsebene neu zugeordnet und personell gestärkt. Die DFL verfolgt dabei das Ziel, sich künftig stärker in sportliche Entwicklungsprozesse einzubringen und Vereine insbesondere bei der Talentförderung sowie beim Aufbau professioneller Strukturen zu unterstützen.

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Reform ist die Gründung der Bundesliga Media GmbH. In der neuen Tochtergesellschaft werden sämtliche Vermarktungsaktivitäten der DFL-Gruppe gebündelt. Dazu zählen der nationale und internationale Medienrechtevertrieb, Sponsoring- und Lizenzpartnerschaften, digitale Produkte, Content-Produktion sowie Marketingmaßnahmen. [...]

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