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IOC beschließt 10.000-Dollar-Zuschuss für alle Olympia-Teilnehmer

(c) GEPA pictures/ Ross Burton

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Das Internationale Olympische Komitee gewährt künftig allen Olympia-Teilnehmern einen Zuschuss von 10.000 US-Dollar und das unabhängig von Medaillen oder Herkunftsland.

Die IOC-Generalversammlung in Lausanne hat beschlossen, alle vier Jahre einen Fonds von 140 Millionen US-Dollar bereitzustellen, aus dem je Teilnehmer 10.000 Dollar ausgeschüttet werden. Nach einer Sommer- und einer Winterolympiade sind demnach rund 14.000 Athleten anspruchsberechtigt.

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Den Zuschuss können bereits jene Aktiven beantragen, die bei den Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo gestartet sind. „Nicht nur Medaillengewinner, nicht nur Sportler aus bestimmten Ländern“, sagte Pau Gasol, Vorsitzender der IOC-Athletenkommission. „Das ist ein Sieg für jeden von uns und wird unsere Bewegung weiter stärken“, betonte der spanische Ex-Basketballer.

Das Geld wird über die Nationalen Olympischen Komitees ausgezahlt und darf nicht von anderen Prämien abgezogen werden. Verzichten Athleten auf den Zuschuss, verbleibt dieser im Topf und kommt künftigen Sportler-Generationen zugute. Bei Dopingvergehen oder anderen schwerwiegenden Regelverstößen erlischt der Anspruch.

Das IOC hatte sich in den vergangenen Jahren wiederholt gegen die Auslobung von Preisgeldern bei Olympia ausgesprochen. Zuletzt hatten die „Enhanced Games“ – bei denen auch Doping erlaubt ist – mit ihrer ersten Auflage in Las Vegas und einem Siegerbonus von umgerechnet 250.000 Euro die Debatte um die Vergütung von Athleten neu angeheizt.

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