Die Anzeichen verdichten sich, dass die Formel 1 ab 2030 einen Grand Prix in Ruanda austragen wird. Mehrere Medien berichten übereinstimmend von einer Einigung, eine offizielle Bestätigung wird in den kommenden Wochen erwartet.
Bereits bei der FIA-Gala 2024 in Kigali hatte Ruandas Präsident Paul Kagame eine öffentliche Absichtserklärung abgegeben: „Ich freue mich, offiziell bekannt zu geben, dass Ruanda sich bewirbt, die Begeisterung des Rennsports nach Afrika zurückzubringen, indem wir einen Formel-1-Grand-Prix ausrichten." Laut Informationen von RacingNews365, der Londoner Times und unabhängigen Recherchen von Motorsport-Total.com soll inzwischen eine entsprechende Vereinbarung getroffen worden sein.
Geplant ist eine permanente Rennstrecke in der Nähe des Bugesera International Airport, rund eine Autostunde von Kigali entfernt. Federführend ist dabei WurzDesign, das Unternehmen von Alexander Wurz. Der ebenfalls ehemalige F1-Pilot David Coulthard ließ zuletzt in einem Podcast durchblicken: „Ich höre Gerüchte, dass wir schon bald eine Ankündigung zu Afrika bekommen werden. Wir werden also nach Afrika fahren." F1-CEO Stefano Domenicali hatte bereits im August erklärt, die Gespräche über eine Rückkehr nach Afrika kämen „sehr gut voran".
Besonders Lewis Hamilton setzt sich seit Jahren für ein Rennen auf dem Kontinent ein: „Seit sechs, vielleicht sieben Jahren kämpfe ich im Hintergrund dafür, dass es in Afrika einen [...]