Claude-Alain Schmidhalter legt nach Betrugsvorwürfen alle seine Funktionen rund um die alpine Ski-WM 2027 in Crans-Montana nieder. Zuvor hatte ihn Swiss-Ski bereits vorläufig suspendiert.
Die Walliser Staatsanwaltschaft wirft Schmidhalter Betrug und untreue Geschäftsführung vor. Gemeinsam mit einem Komplizen soll er einen ehemaligen Geschäftspartner um dessen Abfindungssumme gebracht haben – der Schaden wird laut Anklageschrift auf über 300.000 Schweizer Franken (rund 321.000 Euro) beziffert. Eine erste Verhandlung vor dem Bezirksgericht Brig ist für den 27. Oktober angesetzt. Schmidhalter bestreitet sämtliche Vorwürfe; es gilt die Unschuldsvermutung.
Der 62-Jährige war bis zu seinem Rücktritt Chef des Organisationskomitees der WM sowie Vizepräsident von Swiss-Ski. Beide Ämter legte er nieder. Die Weltmeisterschaften würden „jetzt Klarheit brauchen", begründete er seinen [...]