Seit Saisonbeginn heißt Österreichs höchste Handball-Spielklasse der Männer „Mehrleben HLA Meisterliga powered by Finanzfuchsgruppe“. Im sportsbusiness.at-Interview spricht CEO Christian Mattasits über den Weg von Social Media in die Halle, den Wert eines Ligennamens für eine junge Marke und darüber, warum er Sportler als Vorbilder in Geldfragen sieht.
+ + sportsbusiness.at exklusiv – von Mario Sonnberger + +
Die Finanzfuchsgruppe ist ein österreichischer Allfinanzdienstleister: Versicherungen, Finanzierungen und Veranlagung aus einer Hand, betreut von einem persönlichen Berater. Rund 200 Beraterinnen und Berater kümmern sich nach Unternehmensangaben um knapp 50.000 Kunden, sieben von zehn Neukunden sind zwischen 20 und 40 Jahre alt. Bekannt geworden ist die Marke weniger über klassische Werbung als über eigene Social-Media-Formate unter dem Claim „Mehrleben“ und über Testimonials wie Aleksandar Rakić, Ivona Dadic oder Alexander Schlager.
Den Handball lernte das Unternehmen in der Vorsaison über den gemeinsam entwickelten Ligacup Mehrleben HNDBL3BEAT kennen. Ende August folgte der nächste Schritt: Die Finanzfuchsgruppe ist nun Haupt-, Naming-Right- und Content-Partner der Handball Ligen Austria. Auch die zweite Leistungsstufe trägt den Claim im Namen, der Nachwuchsbewerb Finn's Future Cup ist nach dem Firmenmaskottchen benannt. Vereinbart sind mindestens drei Jahre. Christian Mattasits erklärt, was er sich davon erwartet und wie aus Hallenbesuchern Kundenkontakte werden sollen.
sportsbusiness.at: Wer in der Halle das Finanzfuchs-Logo sieht, fragt sich vielleicht: Was macht dieses Unternehmen eigentlich?
Christian Mattasits: Im Kern ist es relativ simpel. Sie haben einen Finanzberater, der sich umfassend um alles kümmert, was Sie brauchen, von Versicherungen bis zu Finanzierungen. Wir sagen immer: Man kann nicht überall ein Fuchs sein. Jeder kann, was er kann, jeder hat seinen Job. Aber in Sachen Finanzen sind wir der Fuchs für sie. Sie haben einen Ansprechpartner, einen echten Menschen.
Unseren Ansatz nennen wir Financial Profiling. Jeder kann gemeinsam mit uns seine Finanzen checken und sieht live auf einem Dashboard, welche Versicherungen und Finanzierungen er hat, wo er spart und was noch fehlt. Ein 18-Jähriger, der gerade eine Lehre beginnt, ist da genauso richtig wie ein 35-Jähriger, der ausbaut und eine Finanzierung braucht.
sportsbusiness.at: Wenn es um Reichweite geht, liegen in Österreich andere Sportarten näher. Warum Handball?
Mattasits: Die ehrliche Antwort: [...]