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Ticketpreise in der Premier League entwickeln sich vor Saison 2026/27 zunehmend unterschiedlich

(c) GEPA pictures/ Michael Zemanek

Die Preisgestaltung für Tickets in der Premier League entwickelt sich vor der Saison 2026/27 immer stärker auseinander. Wie ein Bericht des Branchenportals insidersport.com zeigt, verfolgen die Klubs bei der Ticketpolitik zunehmend unterschiedliche Strategien.

Ein Beispiel dafür ist Manchester City. Der Klub hat beschlossen, die Preise für Dauerkarten und Einzeltickets für die kommende Saison erneut nicht zu erhöhen. Für bestehende Fans ist es bereits das dritte Jahr in Folge ohne Preissteigerung. Nach Gesprächen mit der Fanorganisation City Matters erklärte der Verein, die Entscheidung sei auf die „außerordentliche kumulative Belastung“ durch steigende Lebenshaltungskosten für Fans und ihre Familien zurückzuführen.

Die Preise für Dauerkarten sowie für Einzeltickets von Erwachsenen- und Junior-Mitgliedern bleiben damit unverändert. Gleichzeitig führt Manchester City für ausgewählte Spiele unter der Woche eine neue Preisstufe ein, bei der Tickets für Erwachsene ab 25 Pfund angeboten werden.

City Matters begrüßte die Entscheidung und erklärte, man sei „sehr erfreut über die Ankündigung des Vereins bezüglich des Ticketverkaufs und die getroffenen Entscheidungen“. Das Ergebnis zeige den positiven Einfluss des Fan-Netzwerks nach monatelangen Gesprächen mit dem Klub.

Eine Änderung gibt es dennoch: Die jährliche Mitgliedschaft für Erwachsene am Spieltag wird um drei Pfund erhöht. Außerdem führt der Verein 4.000 zusätzliche Flexi-Dauerkarten ein, von denen die Hälfte für jüngere Fans vorgesehen ist. Gleichzeitig baut Manchester City seine Hospitality-Bereiche weiter aus, da diese höhere Einnahmen als reguläre Sitzplätze generieren.

Andere Vereine verfolgen hingegen andere Strategien. Nottingham Forest hat ebenfalls beschlossen, die Ticketpreise für die Saison 2026/27 einzufrieren. Sunderland geht einen anderen Weg und führt personalisierte Preise ein, die sich unter anderem an der Dauer der Fanmitgliedschaft und der Verbindung zum Verein orientieren.

Am anderen Ende der Preisskala stehen Klubs wie Manchester United und Newcastle United. Manchester United hat sowohl Dauerkarten als auch Einzeltickets um fünf Prozent erhöht. Newcastle United hat die Preise für Standardplätze ebenfalls um fünf Prozent angehoben und die Kosten für Premium-Mitgliedschaften sogar um 15 Prozent gesteigert.

Weitere Vereine wie Bournemouth, Brentford und Brighton haben moderatere Anpassungen vorgenommen, die sich im niedrigen einstelligen Prozentbereich bewegen und teilweise mit der Inflation begründet werden. [...]

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