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Teilnahme an Club-WM bringt Red Bull Salzburg Millionen-Gewinn

(c) GEPA pictures/ ZUMA Press/ CSM/ Jonathan Moscrop

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Für Red Bull Salzburg war die Teilnahme an der FIFA Club-Weltmeisterschaft in den USA auch aus finanzieller Sicht ein Erfolg. Nach Abzug aller Kosten bleibt dem Klub ein Netto-Überschuss im hohen einstelligen Millionen-Dollar-Bereich.

„Eventuell knapp im zweistelligen“, sagte Geschäftsführer Stephan Reiter gegenüber der APA. „Das ist schon anständig.“ Die FIFA stellte dem österreichischen Vizemeister 12,81 Millionen US-Dollar Startgeld zur Verfügung, hinzu kamen drei Millionen Dollar an Prämien für einen Sieg und ein Unentschieden.

Auch sportlich zeigte sich Reiter zufrieden mit dem Turnier. „Wenn du als Mannschaft in einen Turniermodus eintauchst, ist das eine spannende Erfahrung. So komprimiert, vergleichbar mit einer WM oder EM, hast du das als Club sonst nicht“, erklärte der Klubchef. Zehn Tage nach dem Ausscheiden in der Gruppenphase begann bereits die Vorbereitung auf die neue Saison, die am 23. Juli mit dem Zweitrundenhinspiel der Champions-League-Qualifikation bei Brann Bergen startet. „Wir haben das Turnier für uns immer als Neustart gesehen, als Ankick in die neue Saison“, so Reiter.

Trotz der zusätzlichen Einnahmen durch die Club-WM rechnet Salzburg in der laufenden Saison nicht mit einem neuen Umsatzrekord. In den vergangenen beiden Jahren lag der Umsatz bei 186 bzw. 182 Millionen Euro, die 200-Millionen-Marke wird laut Reiter diesmal nicht erreicht. „Weil der Umsatz, den wir im Club lukrieren, immer sehr, sehr stark von unseren Transfererfolgen abhängig ist“, sagte der Geschäftsführer. Einige erhoffte Transfers hätten sich angesichts der sportlichen Resultate nicht wie geplant realisieren lassen.

Dennoch erwartet der Verein auch für 2024/25 ein positives Ergebnis. Bei wirtschaftlichen Kennzahlen wie der EBITDA-Marge und der Eigenkapitalquote sieht sich der Klub im europäischen Spitzenfeld. „Wir haben eine Eigenkapitalquote von knapp 70 Prozent und eine Gesamtkapitalrendite von rund 13 Prozent“, so Reiter. Die solide Kapitalstruktur ermögliche es dem Klub, auch sportliche Rückschläge aufzufangen.

Das Geschäftsmodell von Red Bull Salzburg bleibt auf sportlichen Erfolg, internationale Wettbewerbe und Transfererlöse ausgerichtet – mit dem damit verbundenen unternehmerischen Risiko. Reiter: „Es ist enorm wichtig, dass wir Meister werden und uns international qualifizieren.“ Nach zwei Spielzeiten ohne Meistertitel bleibt dieser Anspruch zentral. Dennoch betont der Geschäftsführer: „Aber das können wir uns als Club auch leisten, das haben wir uns über die letzten Jahre erarbeitet.“

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