Alex Schwärzler wird die Österreichische Fußball-Bundesliga nach Ende der Saison 2025/26 verlassen. Der Schritt erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen, eine Nachbesetzung der Position ist nicht vorgesehen.
Alex Schwärzler kam im Sommer 2012 zur Österreichische Fußball-Bundesliga und war zunächst in den Bereichen Sicherheit, Fans und Infrastruktur tätig. Ab 2018 fungierte er zwei Jahre lang als Liga-Administrator und war in dieser Funktion zentraler Ansprechpartner für die neu reformierte 2. Liga. Im Jänner 2020 wurde Schwärzler zunächst zum Vorstandsstellvertreter und wenige Monate später zum Vorstand bestellt. Zu seinen Zuständigkeitsbereichen zählten unter anderem Finanzen, Lizenzierung, Infrastruktur, Sicherheit und Fan-Themen.
Gemeinsam mit Vorstandsvorsitzendem Christian Ebenbauer und Spielbetriebsvorstand David Reisenauer verantwortete Schwärzler in dieser Phase auch die wirtschaftliche und organisatorische Steuerung der Liga während der Corona-Pandemie. Die Bundesliga wurde in dieser Zeit durch mehrere Saisonen mit eingeschränktem Spielbetrieb und erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen geführt.
Im Sommer 2026 wird Schwärzler die Liga verlassen, um sich beruflich neu zu orientieren. Seine Agenden werden künftig von Christian Ebenbauer und David Reisenauer übernommen.
Aufsichtsratsvorsitzender Philip Thonhauser erklärte dazu: „Alex Schwärzler hat die positive Entwicklung der Bundesliga in seinen Zuständigkeitsbereichen gemeinsam mit MitarbeiterInnen und Klubs über viele Jahre mitgestaltet. Auch in seiner Vorstandstätigkeit, die während besonders fordernder Zeiten der Pandemie begonnen hat, hat er die Interessen der Klubs mit fachlicher Kompetenz vertreten. Wir bedanken uns für die langjährige Zusammenarbeit und wünschen Alex alles Gute für seine Zukunft.“
Auch Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer würdigte die Zusammenarbeit: „Alex Schwärzler ist 2012 als junger Mann zur Liga gekommen, hat sie in den vergangenen fast eineinhalb Jahrzehnten in vielen Bereichen weiterentwickelt und wird sie im Sommer nach sechs Jahren als Finanzvorstand verlassen. Für diesen Beitrag und die lange Zusammenarbeit möchte ich mich im Namen der Bundesliga, aber auch persönlich bei Alex bedanken.“
Schwärzler selbst sagt zu seinem Abschied: „Die lange und intensive Zeit bei der Bundesliga wird mir in bester Erinnerung bleiben und ich möchte mich auch bei allen Wegbegleitern bedanken. Nach so vielen Jahren fällt die Trennung natürlich nicht leicht, aber ich freue mich auch schon auf neue berufliche Herausforderungen.“