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Fußballerinnen fordern Ende der FIFA-Aramco-Partnerschaft

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Mehr als 100 Profifußballerinnen aus 24 Ländern haben die FIFA aufgefordert, ihre Partnerschaft mit dem saudi-arabischen Ölkonzern Aramco zu beenden.

In einem offenen Brief kritisieren sie die Verbindung zu einem Unternehmen, das für seine Menschenrechtsverstöße und Umweltbelastungen bekannt ist. Mehr als 100 Fußballerinnen, darunter Paulina Krumbiegel von Juventus Turin und Vivianne Miedema, haben in einem offenen Brief an FIFA-Präsident Gianni Infantino das Sponsoring des saudi-arabischen Ölkonzerns Aramco scharf verurteilt.

Sie bezeichnen die Partnerschaft als „Mittelfinger“ gegenüber dem Frauenfußball und fordern ein Ende der Zusammenarbeit. „Wir haben von unserem Dachverband etwas viel Besseres verdient, als dass er sich mit diesem albtraumhaften Sponsor verbündet,“ heißt es in dem Schreiben. Sie werfen Saudi-Arabien vor, mit teuren Sportsponsorings von Menschenrechtsverletzungen abzulenken, während der Ölkonzern den Klimawandel beschleunige.

FIFA verteidigt Partnerschaft

Ein FIFA-Sprecher entgegnete auf die Kritik, dass die erzielten Sponsoringeinnahmen auch dem Frauenfußball zugutekommen würden. Die >> FIFA sei eine „integrative Organisation“ und betonte, dass alle Ebenen des Fußballs von den Partnerschaften profitierten. Die Fußballerinnen kritisieren jedoch, dass die Zusammenarbeit mit Aramco die Fortschritte im Frauenfußball zurückwerfe und die Rechte von Frauen und LGBTQ+-Spielerinnen verletze.

Proteste gegen Saudi-Arabiens Rolle im Fußball haben zuletzt zugenommen, insbesondere angesichts der wahrscheinlichen Vergabe der Männer-WM 2034 an das Königreich.

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