Der Weltleichtathletikverband World Athletics hat mit der erstmals ausgetragenen Ultimate Championship in Budapest ein neues Wettkampfformat gestartet. Insgesamt werden zehn Millionen US-Dollar Preisgeld ausgeschüttet.
Nach Verbandsangaben ist es das höchste jemals bei einer einzelnen Leichtathletikveranstaltung gebotene Preisgeld. Ein Sieg in einem Einzelbewerb bringt 150.000 Dollar, Platz zwei 75.000 Dollar und Platz drei 40.000 Dollar. Selbst Platz 16 wird noch mit 2.000 Dollar honoriert.
Das Format ist auf kompakte Sessions mit direkten Duellen zwischen Olympiasiegern, Weltmeistern und Diamond-League-Gewinnerinnen ausgelegt – ohne Vorläufe und parallele Entscheidungen. Das Stadion-Innenfeld wird schwarz gestaltet, neue TV-Grafiken und Showelemente ergänzen die Übertragung. Das Event soll alle zwei Jahre stattfinden und in Jahren ohne Freiluft-WM einen globalen Saisonhöhepunkt bilden.
Nicht unumstritten ist die Verknappung auf 26 Einzel- und zwei Mixed-Staffel-Bewerbe. Einige Disziplinen – darunter der Diskuswurf – fallen dem Konzept zum Opfer. Dreisprung-Olympiasieger Pedro Pichardo kritisierte das öffentlich: „Das ist keine Leichtathletik, und es ist nicht gut für [...]