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WNBA: Was Österreich von Storytelling, Superstars und strategischem Investment lernen kann [Exklusiv]

(c) IMAGO / Icon Sportswire

Seit dem Ende der Corona-Pandemie erlebt die WNBA einen kometenhaften wirtschaftlichen Aufstieg. Rekord-Zuschauerzahlen, neue Medien-Deals im Milliardenbereich und prominente Investoren machen die Liga zum Wachstumsmodell im Frauensport - und zum Vorbild für Österreich, wie sportsbusiness.at recherchiert hat. Hinter dem Erfolg stehen nicht nur strukturelle Reformen, sondern vor allem Spielerinnen, die gleichzeitig Marken und Publikumsmagnete geworden sind, sowie innovative Vermarktungskonzepte.

+ + sportsbusiness.at exklusiv - von Maximilian Patak + +

Ein Rückblick in das Jahr 2019. Frauen-Basketball fristet in den USA maximal das Dasein einer Randerscheinung. Die 1997 gegründete Women’s National Basketball Association (WNBA), das Pendant zur NBA der Männer, verzeichnet die schlechtesten Zuschauerzahlen ihrer Geschichte. Knapp 6.500 Zuseher:innen finden im Durchschnitt den Weg in die Hallen. Das Interesse von Sponsoren und TV-Stationen lässt zu wünschen übrig. Die Liga steckt in der Krise.

Nur sechs Jahre später zeigt sich ein völlig anderes Bild. Abgesehen von den Zahlen in den Jahren 2021 und 2022, die noch stark von den Folgen der Corona-Pandemie geprägt waren, zeigt der Trendpfeil jedes Jahr steil nach oben. In der vergangenen Spielzeit (2025) durfte sich Commissioner Cathy Engelbert gar über einen neuen Zuschauerrekord freuen. Knapp 11.100 Fans strömten im Durchschnitt in die Hallen. In nur sechs Saisons gelang es den Verantwortlichen, den bisher schlechtesten Zuschauerschnitt auf einen neuen Rekordwert zu steigern.

Und damit nicht genug. 2024 schloss die WNBA einen neuen Deal über die TV- und Medienrechte ab. Die Vereinbarung mit ESPN, NBC und Amazon umfasst ein Gesamtvolumen von 2,2 Milliarden US-Dollar. Laufzeit: Elf Jahre. Pro Jahr nimmt die WNBA 200 Millionen US-Dollar ein. Das ist laut Sports Business Journal viermal so viel wie zuvor. Auch die Sponsoringeinnahmen entwickeln sich rasant. 2024 erzielte man einen neuen Höchstwert: 76 Millionen US-Dollar - ein Anstieg von 52 Prozent im Vergleich zu 2022. sportbusiness.at berichtete.

Neben der allgemeinen Professionalisierung der Strukturen der Liga, insbesondere im Marketing und in der Außendarstellung, sind es erfreulicherweise die Spielerinnen selbst, die enorm dazu beigetragen haben.

Aldin Saracevic, Generalsekretär Basketball Austria

Der Clark-Effekt

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