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W7F startet in Portugal: Neue Turnierserie will Frauenfußball mit 100 Millionen US-Dollar aufwerten

(c) Pixabay

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Mit dem Ziel, den professionellen Frauenfußball auf ein neues Niveau zu heben, feiert vom 21. bis 23. Mai im portugiesischen Estoril die neue Turnierserie World Sevens Football (W7F) ihre Premiere.

Das innovative Format bringt nicht nur ein deutlich erhöhtes Preisgeld, sondern auch ein neues Spielsystem: Sieben-gegen-sieben auf verkleinertem Feld. Beim Einladungsturnier kämpfen acht internationale Profiklubs um ein Gesamtpreisgeld von fünf Millionen US-Dollar, wovon allein 2,5 Millionen an das Siegerteam gehen sollen – mehr als bei vielen etablierten Wettbewerben im Frauenfußball.

Die teilnehmenden Mannschaften stehen noch nicht fest, angekündigt sind jedoch ausschließlich „Weltklasse-Teams“. Medienberichte spekulieren über Klubs wie Angel City FC (NWSL) oder den FC Bayern München. Die Finalistinnen der UEFA Women’s Champions League werden aufgrund der zeitlichen Überschneidung nicht teilnehmen.

W7F bringt ein neues Spielformat in den Frauenfußball: Gespielt wird sieben gegen sieben auf einem halb so großen Feld wie beim traditionellen Elf-gegen-elf, mit zwei Halbzeiten à 15 Minuten. Unentschieden soll es nicht geben – stattdessen folgt bei Gleichstand eine Verlängerung.

Die Organisatoren versprechen ein schnelles, torreiches und fanorientiertes Event, das neue wirtschaftliche Möglichkeiten für Spielerinnen und Vereine schaffen soll. Die Veranstaltung in Estoril ist der Auftakt einer global geplanten Turnierserie, bei der weitere Ausgaben unter anderem in Nordamerika, Asien und Europa folgen sollen. Ende 2025 soll das nächste Turnier auf einem anderen Kontinent stattfinden, mit einem neuen Set an acht Teams.

Hinter dem Projekt stehen unter anderem Jennifer Mackesy, Minderheitseigentümerin von NJ/NY Gotham FC (NWSL) und Chelsea FC Women, sowie Unternehmer Justin Fishkin und die frühere US-Nationalspielerin Aly Wagner. W7F versteht sich laut Wagner als Antwort auf die wachsende Investitionsbereitschaft im Frauenfußball, gepaart mit dem Anspruch, Spielerinnen stärker in den Mittelpunkt zu stellen.

Ein Spielerinnenbeirat, geleitet von Ex-Nationalspielerin Tobin Heath, ist integraler Bestandteil des Formats. Weitere Mitglieder sind Anita Asante (England), Laura Georges (Frankreich), Kelley O’Hara (USA) und Caroline Seger (Schweden).

Zum Start der Turnierserie hat W7F mit Dazn einen globalen Medienpartner präsentiert. Der Streamingdienst wird die Events künftig weltweit übertragen, produzieren und vermarkten.

Die Organisatoren planen über einen Zeitraum von fünf Jahren Investitionen von bis zu 100 Millionen US-Dollar. Die Mittel stammen unter anderem aus dem Gründerkreis. Ziel ist es, den Frauenfußball international zu stärken, neue Märkte zu erschließen und Spielerinnen wirtschaftlich nachhaltig zu fördern.

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