1946 wurde der Vorgänger-Verein des FC Blau-Weiß Linz als Werkssportverein der VÖEST gegründet. Nun einigten sich der Nachfolger und die Steel Division auf eine Platin-Partnerschaft.
Der FC Blau-Weiß Linz und die Steel Division der Voestalpine gaben vor dem ersten Heimspiel vergangenes Wochenende eine Platinpartnerschaft bekannt. Ziel ist die Förderung junger, oberösterreichischer Talente. Offiziell wird der weltweit tätige Stahl- und Technologiekonzern Partnerin des Frauenteams sowie Nachwuchs- und Entwicklungspartnerin.
Im Mittelpunkt der Partnerschaft stehen die Stärkung des Frauenfußballs, die Förderung von Nachwuchstalenten sowie die Verbindung von Sport, Bildung und Karriere im Sinne der regionalen Verantwortung. Es ist gewissermaßen eine Rückkehr: 1946 wurde der Vorgängerverein als Werkssportverein gegründet, 1997 „fusionierte“ der Klub mit dem LASK und hörte auf zu existieren. Der ebenfalls 1997 gegründete Nachfolgeverein kehrt somit gewissermaßen zu den Wurzeln zurück.
Christoph Peschek, Geschäftsführer des Admiral-2. Liga-Klubs, erklärt dazu in einer Aussendung: „Die emotionale Verbundenheit zur voestalpine ist bei den Menschen insbesondere beim FC Blau-Weiß Linz tagtäglich in besonderem Ausmaß spürbar. Mit ihrem Engagement leistet die voestalpine einen wertvollen Beitrag – für die Förderung von Kindern und Jugendlichen, die Stärkung des Frauenfußballs und die Steigerung der Sportbegeisterung in unserer Region und darüber hinaus.“
Hubert Zajicek, Vorstandsmitglied der Voestalpine AG und Leiter der Steel Division, sagt: „Blau-Weiß Linz steht für Gemeinschaft, Zusammenhalt und Chancengleichheit – Werte, die auch die Voestalpine prägen. Die Förderung des Frauenfußballs und die Unterstützung junger Talente passen hervorragend zu unserem Anspruch, Menschen Perspektiven zu eröffnen und Potenziale nachhaltig zu entwickeln.“