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Biogena-COO Klinglmair über Sponsoring: „Es geht uns weniger um Sichtbarkeit, sondern um Wissen“ [Exklusiv]

(c) Biogena/David Wedenig

Biogena geht an die Börse und expandiert sportlich – zuletzt als neuer Supplementpartner von Fortuna Düsseldorf. Klassisches Sponsoring betreibt das Unternehmen dabei bewusst nicht. Wie Biogena Athlet:innen stattdessen langfristig begleitet, erklärt COO Stefan Klinglmair im Gespräch mit sportsbusiness.at.

+ + sportsbusiness.at exklusiv - von Mario Sonnberger + +

Biogena hat zuletzt gleich mehrere Volten geschlagen: Der Salzburger Nahrungsergänzungsmittelkonzern bereitet aktuell den Sprung an die Wiener Börse vor – die Notierung im Direct Market Plus soll Ende August erfolgen, gelistet ist die Aktie noch nicht. Mit der laufenden Kapitalerhöhung wird das Unternehmen aktuell mit rund 450 Millionen Euro bewertet, nach voller Kapitalerhöhung soll die Größenordnung bei rund 475 Millionen Euro liegen – gestützt auf einen Jahresumsatz von rund 125 Millionen Euro und einen operativen Gewinn von rund 19 Millionen Euro.

Mit der Kapitalerhöhung hat das Unternehmen nach eigenen Angaben fast 2.500 neue Aktionärinnen und Aktionäre gewonnen – ein Großteil davon eigene Kundinnen und Kunden – und expandiert nun auch sportlich über die heimischen Grenzen hinaus: Erst vor Kurzem wurde das Unternehmen offizieller Supplementpartner von Fortuna Düsseldorf.

Wer sich durch das Sponsoring-Portfolio klickt, von Marcel Hirscher über das ÖFB-Frauen-Nationalteam bis zu Ex-Tennisprofi Dominic Thiem, der mittlerweile selbst Biogena-Aktionär ist, erkennt schnell: Sportpartnerschaften sind bei Biogena kein Nebenschauplatz, sondern Teil einer größeren Erzählung. Gründer Albert Schmidbauer beschreibt sein Unternehmen gern als Gesundheitsökosystem – mit eigener Produktion in Koppl bei Salzburg, die für einen Jahresumsatz von 500 Millionen Euro ausgelegt ist, mit Stores, Diagnostik und Longevity-Angeboten.

Wie diese Wachstumsstory und die Sportengagements zusammenhängen, wo für Biogena die Grenze zwischen klassischer Werbepartnerschaft und "Health Partnership" verläuft und warum ein Skirennfahrer und eine unabhängige Prüfstelle für Nahrungsergänzungsmittel in einem Atemzug genannt werden, erklärt Biogena-COO Stefan Klinglmair im Gespräch mit sportsbusiness.at.

sportsbusiness.at: Herr Klinglmair, wie schätzen Sie das Marktpotenzial für Nahrungsergänzungsmittel aktuell ein?

Stefan Klinglmair: Der Markt für hochwertige Mikronährstoffe wächst seit Jahren kontinuierlich – das ist für uns kein kurzfristiger Trend, sondern ein langfristiger gesellschaftlicher Wandel. Immer mehr Menschen wollen ihre Gesundheit aktiv mitgestalten, ihre Leistungsfähigkeit erhalten und präventiv handeln. Themen wie Longevity, Prävention und personalisierte Gesundheitslösungen gewinnen dabei an Bedeutung. Nahrungsergänzungsmittel sind ein wissenschaftlich fundierter Baustein davon, wie Gesundheit heute verstanden wird.

Unsere Athlet:innen integrieren unsere Produkte aus Überzeugung in ihren Alltag und geben das an ihre Community authentisch weiter.

Stefan Klinglmair, COO bei Biogena

sportsbusiness.at: Biogena setzt gezielt auf prominente Athlet:innen wie Marcel Hirscher oder das ÖFB-Frauen-Nationalteam. Warum diese Strategie, was bringen sie der Marke?

Klinglmair: Unsere Partnerschaften entstehen nicht [...]

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