Nach dem Scheitern der FIFA-Investorenpläne hat sich Joshua Kushner, Gründer der Investmentfirma Thrive Capital, erstmals öffentlich zu seiner geplanten Beteiligung geäußert. Der Technologieinvestor bedauert im Nachhinein, Teil des Vorhabens gewesen zu sein.
FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte geplant, über ein neu zu gründendes Tochterunternehmen namens FIFA Forward Enterprise (FFE) rund 20 Prozent der Anteile an privaten Investoren zu verkaufen. Das Unternehmen war zunächst mit 20 Milliarden Dollar bewertet worden. Nach massivem Widerstand von UEFA, CONCACAF und anderen Kontinentalverbänden sowie der Drohung eines WM-Boykotts durch die UEFA zog Infantino die Pläne zurück.
„Wir stehen zwar hinter den Beweggründen von FFE, haben jedoch die politischen Dynamiken im globalen Fußball und das Ausmaß, bis zu dem manche bereit sind zu gehen, unterschätzt. Hätten wir gewusst, wohin das führen würde, hätten wir uns nicht darauf eingelassen", zitiert die BBC Kushner aus einer Mitteilung.
Joshua Kushner erläuterte zudem die ursprüngliche Idee hinter FFE: Das Geld im Fußball sei in der Vergangenheit auf eine kleine Gruppe von Ländern konzentriert gewesen. FFE habe mehr Kapital gleichmäßig auf alle 211 Mitgliedsländer verteilen und unterentwickelten [...]