Gruber: Puls 4 soll unser Sportsender sein – das war in der Vergangenheit nicht immer so klar. Bei Tennis ist das mitunter schwierig, weil die Länge und Beginnzeiten der einzelnen Matches bzw. das Wetter bei Grand Slams nicht planbar ist. Wir wollen aber unseren Livesport so oft als möglich auch linear auf Puls 4 zeigen – und parallel auf Joyn.
sportsbusiness.at: Welche Stars funktionieren denn gegenwärtig sehr gut und welche Rolle spielen unsere Topspielerinnen?
Gruber: Sowohl die Top-5-Spieler:innen, als auch gewisse Außenseiter:innen, sorgen für entsprechende Quoten im TV und starke Reichweiten auf Joyn. Und unsere Topspielerinnen sorgten nicht nur für Furore, sondern auch für viel Aufmerksamkeit, weil die Österreicher:innen natürlich den heimischen Sportler:innen die Daumen drücken. Je länger sie im Turnier bleiben, umso besser und umso stärker rücken sie in den Fokus der Berichterstattung. Das ist bei allen Sportarten ein Reichweitenboost.

sportsbusiness.at: Welche direkten Effekte gibt es durch diese Sportrechte – sprich: Wie erweiterte sich konkret der Seher:innenkreis durch die neuen TV-Rechte?
Gruber: Als Sendergruppe hatten wir schon ...