Beim 26. Ordentlichen Bundestag der Sportunion in Tulln ist Präsident Peter McDonald gemeinsam mit seinem Vorstandsteam einstimmig für eine weitere Amtsperiode bestätigt worden. Die Delegierten sprachen dem bisherigen Präsidium damit erneut das Vertrauen aus.
Insgesamt 211 Delegierte aus ganz Österreich kamen im Haus der Digitalisierung zusammen, um Bilanz über die vergangenen vier Jahre zu ziehen und die Weichen für die Zukunft der Organisation zu stellen. Höhepunkt der Veranstaltung war die Wahl des Vorstandes. Peter McDonald, der seit 2018 an der Spitze der Sportunion steht, wurde gemeinsam mit Vizepräsidentin Michaela Huber, Vizepräsidentin Claudia Bauer, Vizepräsidentin Beate Taylor sowie den Vorstandsmitgliedern Wilfried Drexler, Pamela Forster und Urs Tanner ohne Gegenstimme wiedergewählt.
In seiner Rede skizzierte McDonald die strategischen Schwerpunkte für die kommenden Jahre. Dazu zählen unter anderem die weitere Digitalisierung der Organisation, der Ausbau der Vereinsverwaltungssoftware KASU, neue strategische Partnerschaften sowie die Stärkung der Vereine durch Serviceleistungen und Interessenvertretung. Zudem sprach sich McDonald für bessere Rahmenbedingungen für den organisierten Sport aus und forderte weniger Bürokratie sowie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Sports.
McDonald betonte, dass der Sport endlich wieder den Stellenwert erhalten müssen, den er verdient. Gleichzeitig verwies er auf die Rolle der Vereine als Orte der Begegnung und Wertevermittlung, insbesondere für Kinder und Jugendliche.
Neben den Vorstandswahlen wurden auch die Entwicklungen der vergangenen Jahre hervorgehoben. Laut Sportunion stieg die Zahl der Mitgliedsvereine 2025 auf 4.750, die Zahl der Mitglieder auf rund 731.000. Darüber hinaus verwies die Organisation auf Initiativen in den Bereichen Digitalisierung, Gesundheitsförderung und Ehrenamtsentlastung sowie auf internationale Auszeichnungen für Projekte wie UGOTCHI.
Auch Vertreter aus Politik und Sport würdigten die Bedeutung der Sportunion. Sport-Austria-Präsident Hans Niessl hob dabei insbesondere die Rolle der ehrenamtlich engagierten Funktionärinnen und Funktionäre hervor und sprach sich für bessere Rahmenbedingungen im Vereinssport aus.