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Sportunion und Kasu wollen Vereinsverwaltung digitalisieren

(c) Kasu / Sportunion

Die Sportunion Österreich geht eine Partnerschaft mit der Vereinsverwaltungsplattform Kasu ein. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Digitalisierung österreichischer Sportvereine voranzutreiben und administrative Prozesse für Vereine und deren Funktionärinnen und Funktionäre zu vereinfachen.

Im Mittelpunkt steht ein Markt, der laut den Initiatoren bislang nur unzureichend digitalisiert ist. Rund 15.000 Sportvereine sind in Österreich registriert. Viele von ihnen verwalten Mitgliederdaten, Meldungen und organisatorische Abläufe noch mit Excel-Listen, Messenger-Diensten oder manuellen Formularen. Die von der Sportunion Tulln entwickelte Plattform Kasu soll diese Prozesse bündeln und speziell auf die Anforderungen österreichischer Sportvereine zugeschnitten sein.

Nach Angaben des Unternehmens liegt die Herausforderung weniger in der verfügbaren Technologie als vielmehr in den besonderen Anforderungen des österreichischen Vereinssports. Vereine müssen regelmäßig unterschiedliche Meldungen und Abrechnungen gegenüber Landes- und Dachverbänden durchführen. Dazu zählen unter anderem jährliche Mitgliedermeldungen, Trainerabrechnungen oder verbandsinterne Statistikpflichten. Herkömmliche Softwarelösungen würden diese Anforderungen oft nicht vollständig abdecken.

Die Folgen seien vor allem im Ehrenamt spürbar. Laut Kasu dauert allein die Mitgliedsanmeldung pro Person im Durchschnitt zehn Minuten. Bei Vereinen mit hunderten Neuanmeldungen pro Jahr könne dies zu einem erheblichen Verwaltungsaufwand führen. Auch Aussendungen über mehrere Kommunikationskanäle sowie die Erstellung von Jahresstatistiken und Verbandsmeldungen würden zusätzliche Ressourcen binden.

Die nun vereinbarte Partnerschaft mit der Sportunion Österreich soll dabei helfen, die Plattform österreichweit stärker zu etablieren. Die Sportunion zählt zu den größten Sportdachverbänden des Landes und soll die weitere Verbreitung der Lösung unterstützen.

Kasu-Gründer sehen darin einen wichtigen Schritt für die Digitalisierung des Vereinssports. In der Aussendung heißt es: „Ein Gründer aus der Vereinspraxis, ein strukturelles Marktversagen und eine Partnerschaft mit der Sportunion – die Vereinsverwaltungssoftware Kasu setzt auf digitale Souveränität und Skalierung über eine bestehende Verbandsstruktur.“ [...]

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