Red Bull arbeitet laut einem Medienbericht an einer möglichen Erweiterung seines internationalen Fußballnetzwerks. Die Spur führt dabei nach Südtirol.
Wie das italienische Portal „Tuttomercatoweb“ berichtet, soll das Unternehmen einen Einstieg beim Serie-B-Klub FC Südtirol prüfen. Der Verein aus Bozen gilt dem Bericht zufolge als möglicher Entwicklungsstandort für junge Spieler. Ein solcher Ansatz entspricht der Strategie von Red Bull, Talente innerhalb eines internationalen Klubnetzwerks auszubilden und weiterzuentwickeln.
Red Bull ist bereits an mehreren Fußballklubs beteiligt oder betreibt eigene Vereine. Dazu zählen RB Leipzig in Deutschland, Red Bull Salzburg in Österreich, die New York Red Bulls in den USA sowie Red Bull Bragantino und Red Bull do Brasil in Brasilien. Weitere Projekte bestehen unter anderem mit RB Omiya Ardija in Japan sowie einer Akademie in Ghana. Darüber hinaus hält das Unternehmen Minderheitsbeteiligungen am Paris FC in Frankreich und an Leeds United in England.
Auch in Italien ist Red Bull bereits im Fußball engagiert. Seit 2024 besteht ein Sponsoring beim Serie-A-Klub FC Torino. Der FC Südtirol wurde 1995 gegründet und hat sich seit der Jahrtausendwende schrittweise im italienischen Profifußball etabliert. 2022 gelang der Aufstieg in die Serie B. In der laufenden Saison liegt der Verein aktuell im Tabellenmittelfeld und hat weiterhin Chancen auf einen Platz in den Aufstiegs-Playoffs.
Ob es tatsächlich zu einem Einstieg von Red Bull kommt, ist derzeit offen. Eine offizielle Bestätigung liegt bislang nicht vor.