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NFL trägt 2026 erstmals Regular-Season-Spiel in Paris aus

(c) GEPA pictures/ Patrick Steiner

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Die NFL setzt ihre Internationalisierungsstrategie fort und wird 2026 erstmals ein Regular-Season-Spiel in Frankreich austragen. Austragungsort ist das Stade de France, eines der teilnehmenden Teams werden die New Orleans Saints sein.

Die NFL erweitert ihren internationalen Spielplan und kommt 2026 erstmals mit einem regulären Saisonspiel nach Paris. Das Spiel wird im Stade de France ausgetragen und in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter GL events organisiert. Mit den New Orleans Saints steht eines der beiden Teams bereits fest, der Gegner, das genaue Datum und die Kickoff-Zeit werden mit der Veröffentlichung des NFL-Spielplans 2026 im Frühjahr bekannt gegeben.

NFL-Commissioner Roger Goodell sieht das Paris-Spiel als nächsten Schritt in der globalen Entwicklung der Liga. „Die Austragung eines Regular Season Game in Paris im Jahr 2026 ist ein weiterer spannender Schritt in der kontinuierlichen Expansion der Liga auf globaler Ebene“, sagte Goodell. Paris sei eine der weltweit bedeutendsten Sport- und Kulturstädte und habe bereits zahlreiche internationale Großereignisse erfolgreich ausgerichtet.

Auch auf Seiten der lokalen Partner wird das Spiel als Signal für die internationale Positionierung des Standorts gesehen. GL-events-Vorsitzender Olivier Ginon betonte, dass die Austragung des ersten NFL-Spiels in Paris die Fähigkeit unterstreiche, unterschiedliche Sportkulturen zusammenzubringen und Paris sowie Frankreich als Austragungsort für globale Sportevents weiter zu etablieren. Das Spiel knüpfe zudem an das Vermächtnis der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 an.

Für die New Orleans Saints hat das Spiel auch eine kulturelle Dimension. Klubbesitzerin Gayle Benson verwies auf die historischen Verbindungen zwischen Louisiana und Frankreich sowie auf die wachsende Fangemeinde der Saints in Paris. Sie dankte der NFL und den beteiligten französischen Institutionen für die Unterstützung bei der Umsetzung des Spiels.

Unterstützt wird das Event unter anderem vom französischen Ministerium für Sport, Jugend und Gesellschaft, der Fédération Française de Football Américain (FFFA) sowie regionalen und kommunalen Partnern. Sportministerin Marina Ferrari bezeichnete das Spiel als Symbol für die zunehmende Bedeutung Frankreichs auf der globalen Sportbühne und verwies auf die Rolle des Sports für internationale Sichtbarkeit, wirtschaftliche Attraktivität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Das 1998 eröffnete Stade de France ist das größte Stadion des Landes und Austragungsort zahlreicher internationaler Sport- und Großveranstaltungen. Es ist das einzige Stadion weltweit, das bereits Endspiele einer Fußball-Weltmeisterschaft, einer Rugby-Weltmeisterschaft, der UEFA Champions League und der UEFA Europameisterschaft beherbergt hat, und spielte auch bei den Olympischen Spielen 2024 eine zentrale Rolle.

Frankreich zählt laut NFL mittlerweile mehr als 14 Millionen Fans. Die Saints verfügen im Rahmen des Global Markets Program über Marketingrechte in Frankreich, das den Teams ermöglicht, außerhalb der USA gezielt Marken- und Fanentwicklung zu betreiben. Parallel dazu investiert die Liga in den Ausbau von Flag Football: Das Jugendprogramm NFL Flag ist seit 2023 in Frankreich aktiv und erreichte bisher über 8.000 Kinder, mit weiter steigender Tendenz. Flag Football wird 2028 in Los Angeles erstmals olympisch sein.

Mit dem Spiel in Paris ergänzt die NFL ihren internationalen Spielkalender 2026, der bereits Partien in Melbourne, Rio de Janeiro, München, London und Madrid umfasst.

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