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3. Liga mit stabilen Kennzahlen und wachsender Bedeutung für den Nachwuchs

(c) GEPA pictures/ David Bitzan

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Die 3. Liga hat in der Saison 2024/25 ihre wirtschaftliche Stabilität weiter ausgebaut und zugleich ihre Funktion als Entwicklungsstufe für junge Spieler gestärkt. Das geht aus dem offiziellen Saisonreport des DFB hervor, der am Montag veröffentlicht wurde.

Laut dem Saisonreport verzeichnete die 3. Liga in mehreren Bereichen neue Höchstwerte. Dazu zählen insbesondere die Zuschauerzahlen sowie die wirtschaftlichen Erlöse der Klubs. Insgesamt besuchten 4,39 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die Spiele, was einem Durchschnitt von 11.548 Personen pro Partie entspricht. Damit liegt die 3. Liga im internationalen Vergleich an der Spitze unter den dritten Spielklassen.

Auch die wirtschaftlichen Kennzahlen entwickelten sich positiv. Die Erlöse der Klubs stiegen im Vergleich zur Vorsaison um rund 15 Prozent auf 334,8 Millionen Euro und überschritten damit erstmals die 300-Millionen-Euro-Marke. Gleichzeitig verringerte sich die Zahl der Vereine mit negativem Eigenkapital auf fünf und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Einführung der Liga im Jahr 2008. Zwölf der 17 Klubs mit ersten Mannschaften wiesen ein positives Eigenkapital aus, zehn schlossen die Saison mit einem Überschuss ab.

Peter Frymuth, zuständiger DFB-Vizepräsident für die 3. Liga, verweist auf eine nachhaltige Entwicklung: „Wir haben seit Ende der Corona-Pandemie durchgehend steigende Zahlen in allen wichtigen Bereichen. Daran sieht man, dass die Entwicklung der 3. Liga nachhaltig ist. Die größten Schritte haben wir in den vergangenen Jahren bei der wirtschaftlichen Stabilität gemacht.“

Neben den wirtschaftlichen Aspekten unterstreicht der Bericht auch die sportliche Rolle der Liga. In der Saison 2024/25 entfielen knapp 30 Prozent der gesamten Einsatzminuten auf Spieler unter 23 Jahren, ebenfalls ein Höchstwert. Zudem kamen 20 deutsche U-Nationalspieler aus der 3. Liga, darunter neun Akteure des U19-Nationalteams bei der Europameisterschaft in Rumänien.

Manuel Hartmann, Geschäftsführer Spielbetrieb der DFB GmbH & Co. KG, sieht darin einen klaren Entwicklungspfad: „Undav, Woltemade, El Mala und noch viele andere Beispiele unterstreichen, wie wichtig die 3. Liga für den Reifeprozess von Talenten sein kann.“

Insgesamt zeigt der Saisonreport eine Liga, die sowohl wirtschaftlich als auch strukturell gefestigt ist. Die Kombination aus stabilen Finanzen, hoher Zuschauerresonanz und zunehmender Bedeutung in der Nachwuchsentwicklung bestätigt die Rolle der 3. Liga als festen Bestandteil des deutschen Profifußballs.

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