Der siebenfache Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton erweitert seine unternehmerischen Aktivitäten und steigt in den Markt für Sammelkarten ein. Über seine Firma Lewis Hamilton Ventures gründet er gemeinsam mit dem Händler Dave & Adam’s das Joint Venture „Card Culture by Lewis Hamilton“.
Das Projekt soll sich auf den internationalen Markt außerhalb Nordamerikas konzentrieren und ein Netzwerk von spezialisierten Sammelkarten-Geschäften aufbauen. Ziel ist es, Handels- und Community-Standorte für Sammlerinnen und Sammler zu schaffen.
Lewis Hamilton erklärte: „Ich sammle seit meiner Kindheit Karten – Pokémon, Fußball und alles, was ich in die Hände bekommen konnte. Jetzt selbst an der Weiterentwicklung dieser Branche mitzuwirken, ist etwas Besonderes. Mit Card Culture sehen wir eine große Chance, die Kultur rund um Sammelkarten auf neue Weise zu erschließen.“
Als Partner beteiligt sich das US-Unternehmen Dave & Adam’s, das seit mehr als drei Jahrzehnten im Sammelkartenhandel tätig ist und mehrere große Einzelhandelsstandorte betreibt.
Adam Martin, Eigentümer und CEO von Dave & Adam’s, sagte: „Die Zusammenarbeit mit Lewis ist eine außergewöhnliche Gelegenheit. Seine Leidenschaft für Sammelkarten ist echt und seine Vision für das Projekt ist sehr ambitioniert.“
Der erste Standort des neuen Konzepts soll im Juni 2026 in Frankfurt eröffnet werden. Weitere Filialen sind in den kommenden Jahren unter anderem in Sydney, London sowie in Städten im Nahen Osten und in Asien geplant. Parallel soll der bestehende Dave-&-Adam’s-Standort in den Niederlanden in die Marke „Card Culture“ integriert werden.
Der Markt für Sammelkarten hat in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Branchenanalysen beziffern das globale Marktvolumen im Jahr 2024 auf rund 14,9 Milliarden US-Dollar. Prognosen gehen davon aus, dass der Markt in den kommenden Jahren weiter deutlich wachsen könnte.
Das Projekt ist Teil der Unternehmensaktivitäten von Lewis Hamilton Ventures mit Sitz in London. Das Unternehmen bündelt verschiedene Geschäftsbereiche des Rennfahrers, darunter Beteiligungen im Technologie- und Kreativsektor sowie Marken im Lifestyle- und Getränkebereich.