Weniger als vier Jahre vor den Olympischen Winterspielen 2030 in den französischen Alpen spitzt sich die Führungskrise beim Organisationskomitee COJOP zu. Laut übereinstimmenden Medienberichten stehen Verhandlungen über den Abgang von COJOP-Präsident Edgar Grospiron kurz bevor.
Der frühere Freestyle-Ski-Olympiasieger von 1992 steht seit Monaten unter Druck. Während seiner Amtszeit kam es zu einer Serie hochrangiger Rücktritte, darunter Vize-Chef Cyril Linette, Chief Operating Officer Anne Murac, Kommunikationsdirektor Arthur Richer und der Vorsitzende des Vergütungsausschusses, Bertrand Méheut. Im Juli eskalierte der Konflikt bei einer Managementsitzung, bei der zwei von Grospiron vorgeschlagene Führungsbesetzungen auf Widerstand stießen – der Präsident der Region Auvergne-Rhône-Alpes, Fabrice Pannekoucke, soll das Meeting vorzeitig verlassen haben.
Sportministerin Marina Ferrari räumte ein: „Die Governance ist noch nicht vollständig stabilisiert." CNOSF-Präsidentin Amélie Oudéa-Castéra warnte im Juli: „Wir finden uns erneut mit Governance-Problemen konfrontiert. Das können wir uns nicht mehr [...]