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FIFA erhöht Preisgeld für die WM 2026

(c) GEPA pictures/ Carl Sandin

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Der Fußball-Weltverband FIFA will das Preisgeld für die Weltmeisterschaft 2026 erhöhen. Hintergrund sind Bedenken mehrerer nationaler Verbände, dass die Teilnahme am Turnier aufgrund hoher Kosten – insbesondere in den USA – finanziell sogar zu Verlusten führen könnte.

Die endgültige Entscheidung soll in dieser Woche bei einer Sitzung des FIFA-Councils in Vancouver fallen. Bereits im Dezember hatte die FIFA einen Rekord-Preisgeldtopf von 727 Millionen US-Dollar für die WM 2026 angekündigt. Jede der 48 teilnehmenden Mannschaften sollte demnach mindestens 10,5 Millionen US-Dollar erhalten, während der Weltmeister mit 50 Millionen US-Dollar dotiert wäre. Nach Gesprächen mit mehreren nationalen Verbänden soll dieser Betrag nun nochmals erhöht werden.

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Neben dem Preisgeld plant die FIFA auch eine Aufstockung der Entwicklungszahlungen an ihre 211 Mitgliedsverbände. Ursprünglich sollten im kommenden Vierjahreszyklus rund 2,7 Milliarden US-Dollar über das Programm „FIFA Forward“ verteilt werden. Diese Summe soll nun ebenfalls steigen.

Ein FIFA-Sprecher bestätigte entsprechende Gespräche: „Vor der Sitzung des FIFA-Councils am 28. April 2026 in Vancouver, Kanada, kann die FIFA bestätigen, dass sie mit Verbänden weltweit über eine Erhöhung der verfügbaren Einnahmen im Austausch steht.“

„Dazu gehört ein Vorschlag zur Erhöhung der finanziellen Beiträge für alle qualifizierten Teams bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 sowie der Entwicklungsförderung für alle 211 Mitgliedsverbände“, heißt es weiter. „Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 wird in Bezug auf ihren finanziellen Beitrag für die globale Fußballgemeinschaft wegweisend sein. Die FIFA befindet sich in der stärksten finanziellen Position ihrer Geschichte, um den weltweiten Fußball über das FIFA-Forward-Programm zu unterstützen.“

Die Sorge vieler Verbände betrifft vor allem die hohen Organisations- und Reisekosten während des Turniers in Nordamerika. Insbesondere in den USA fallen zusätzliche steuerliche Belastungen an, da die nationalen Verbände – anders als die FIFA selbst – nicht von Steuern befreit sind.

Die Steuerlast variiert dabei je nach Austragungsort deutlich. Während im Bundesstaat Florida keine staatliche Einkommensteuer anfällt, liegt sie beispielsweise in New Jersey bei 10,75 Prozent und in Kalifornien bei bis zu 13,3 Prozent.

Die FIFA erwartet im aktuellen Vierjahreszyklus bis zur WM 2026 Einnahmen von rund 13 Milliarden US-Dollar. Allein das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko soll etwa neun Milliarden US-Dollar generieren. Ein Großteil dieser Erlöse wird laut Verband wieder in die Entwicklung des globalen Fußballs investiert.

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