Borussia Dortmund hat für das Geschäftsjahr 2025/26 einen Jahresfehlbetrag von 21,7 Millionen Euro bekanntgegeben. Im Vorjahr hatte der Klub noch einen Gewinn von 6,7 Millionen Euro ausgewiesen. Eine Dividendenausschüttung ist damit nicht möglich.
Hauptursache ist das frühe Ausscheiden in der Champions League gegen Atalanta Bergamo sowie der Wegfall von Erlösen aus der Klub-Weltmeisterschaft. Der Gesamtumsatz sank um 65,6 Millionen Euro auf 460,5 Millionen Euro. Das Transferergebnis lag bei 59,3 Millionen Euro, maßgeblich durch den Wechsel von Jamie Gittens zum FC Chelsea. Sportlich schloss der BVB die Saison mit der Bundesliga-Vizemeisterschaft ab, schied aber früh aus Champions League und Pokal aus.
„Wir haben die komplizierte, herausfordernde und extrem komplexe vergangene Saison aktiv dafür genutzt, an unseren strukturellen Defiziten zu arbeiten, starke Wachstumspotenziale noch klarer zu identifizieren und den BVB noch unabhängiger von Transferaktivitäten und zukunftsfähiger aufzustellen. Wir gehen gestärkt aus der Vorsaison", sagte Geschäftsführer Carsten Cramer.
„Der Jahresfehlbeitrag von über 20 Millionen Euro ist für uns nicht zufriedenstellend. Gleichzeitig liegt unser Eigenkapital weiterhin bei rund 300 Mio. EUR, die Eigenkapitalquote übersteigt 50 Prozent, neue Finanzschulden wurden nicht aufgenommen sowie keine Kontokorrentkreditlinien in Anspruch genommen", sagte Finanz-Geschäftsführer Thomas Treß.
Positiv entwickelte sich das Sponsoring- und Hospitality-Geschäft: Der Umsatz stieg auf 170,3 Millionen Euro – ein Plus von 7,3 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Neue Partner wie Vodafone, Polestar und Lenovo kamen hinzu, bestehende Partnerschaften mit Evonik, Coca-Cola und anderen wurden verlängert. Im BVB Business Netzwerk sind inzwischen mehr als 500 Unternehmen organisiert. Der Signal Iduna Park ist dauerhaft ausverkauft, die Social-Media-Reichweite liegt bei [...]