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Nationalteam, ÖFB und Partner richten Hilfsfonds ein

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(c) Screenshot orf.at

Der ÖFB hat gemeinsam mit dem Nationalteam und Partnern für die durch die Corona-Pandemie besonders hart getroffenen heimischen Fußballvereine einen Hilfsfonds eingerichtet. Das Nationalteam spendet 500.000 Euro, insgesamt bis zu 1 Million Euro für existenzbedrohte Vereine.

Durch den Saisonabbruch und die damit verbundenen finanziellen Ausfälle und die ungewisse Prognose für die kommenden Monate sind viele der über 2.200 Vereine in allen Leistungsstufen in ihrer Existenz bedroht. Der ÖFB-Hilfsfonds soll in besonderen Härtefällen das Überleben der Vereine sichern. Das Nationalteam hat unter Federführung von Kapitän Julian Baumgartlinger beschlossen, 500.000 Euro für die Vereine, die das Rückgrat des Fußballs in Österreich darstellen, zur Verfügung zu stellen. Es wird angestrebt, diese Spende durch Solidaritätsbeiträge der ÖFB-Spitze, von Partnern sowie durch Mittel aus der ÖFB-Charity auf 1.000.000 Euro zu verdoppeln.

Vereine bekommen in der Folge die Möglichkeit, bis 12. Juni 2020 ihre Ansuchen einzureichen. Eine Jury bestehend aus ÖFB-Präsident Leo Windtner, Kapitän Julian Baumgartlinger, ÖFB-Generalsekretär Thomas Hollerer, Geschäftsführer der ÖFB Wirtschaftsbetriebe GmbH Mag. Bernhard Neuhold und Sportdirektor Peter Schöttel bewertet diese und entscheidet über die Vergabe der Mittel.

„Von Beginn an ein Anliegen“

„Uns Spielern des Nationalteams war es bereits seit Beginn der Krise ein Anliegen, vor allem den kleinen Vereinen in diesen schwierigen Zeiten zielgerichtet und nachhaltig zu helfen. Gemeinsam mit dem ÖFB haben wir ein transparentes Konzept auf die Beine gestellt, das sicherstellt, dass die Hilfe auch wirklich an der Basis ankommt. Gerade jetzt darf nicht darauf vergessen werden, was die tausenden Ehrenamtlichen für unsere Gesellschaft leisten. Mit unserem Beitrag wollen wir diese Leistungen anerkennen, die am stärksten von den Folgen der Corona-Pandemie betroffenen Vereine unterstützen und auf diesem Weg auch auf ihre Herausforderungen in den kommenden Monaten aufmerksam machen“, sagt Teamkapitän Julian Baumgartlinger.

„Wir wollen mit dem ÖFB-Hilfsfonds ein Signal setzen, dass wir in diesen schwierigen Zeiten niemanden auf der Strecke lassen werden. Wenn es um die Existenz der kleinen Vereine geht, ist nur rasche Hilfe auch wirksame Hilfe. Dank der großen Geste des Nationalteams ist diese nun gewährleistet, deshalb möchte ich mich bei Julian Baumgartlinger und seinem Team sehr herzlich bedanken“, so ÖFB-Präsident Leo Windtner.

Voraussetzungen: Vereinssitz in Österreich – Teilnahme am Spielbetrieb 2019/20

Jeder im zentralen Vereinsregister (ZVR) eingetragene Fußballverein mit Sitz in Österreich, der im vom übergeordneten Landesverband, der Bundesliga oder dem ÖFB organisierten Spielbetrieb während der Saison 2019/20 tätig war, kann um Fördermittel ansuchen. (›zum Formular) Die Fördersumme ist mit einem Gesamtbetrag von maximal 10.000 Euro pro ansuchendem Verein gedeckelt und muss nachweislich in einem oder mehreren der folgenden Verwendungsbereiche eingesetzt werden: Frauen- und Mädchenfußball, Nachwuchsfußball, Erwachsenenfußball, Infrastruktur.

Erfüllt ein Fußballverein die genannten Fördervoraussetzungen, kann bis einschließlich 12. Juni 2020 um Förderung angesucht werden. Sämtliche Ansuchen werden bis zum 26. Juni 2020 behandelt und final entschieden.

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