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„Weltmeister OIDA!“: Wiener Filmproduktion setzt auf KI und Fußball-Humor

(c) Sequence Five

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Was wäre, wenn Österreich die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gewinnt – und diesen Erfolg auch 30 Jahre später noch feiert? Mit dieser Frage beschäftigt sich das KI-Filmprojekt „Weltmeister OIDA!“ der Wiener Filmproduktion Sequence Five.

Hinter dem Projekt stehen Ben und Jakob, die normalerweise Werbevideos für Unternehmen produzieren. Mit dem Film wollten sie die Möglichkeiten moderner KI-gestützter Videoproduktion aufzeigen und gleichzeitig eine humorvolle Zukunftsvision rund um den österreichischen Fußball entwerfen.

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Die Idee entstand aus der Begeisterung für Fußball im privaten Umfeld. Ausgangspunkt war die Überlegung, wie Österreich im Jahr 2056 aussehen könnte, wenn der WM-Titel von 2026 zu einem prägenden nationalen Ereignis geworden wäre. Daraus entwickelte sich eine fiktive Dokumentation, die eine Zukunft zeichnet, in der der Weltmeistertitel auch Jahrzehnte später noch allgegenwärtig ist.

Nach Angaben der Produzenten nahm vor allem die Entwicklung des Drehbuchs viel Zeit in Anspruch. Ziel sei es gewesen, keine klassische Aneinanderreihung von Sketchen zu produzieren, sondern eine in sich geschlossene Welt zu erschaffen. Der Humor entsteht dabei aus dem ernsten Umgang der dargestellten Personen mit den teils absurden Entwicklungen dieser fiktiven Zukunft.

Für die Produktion kamen mehr als zehn verschiedene KI-Tools für Bild-, Video- und Sprachgenerierung zum Einsatz. Gleichzeitig betonen die Verantwortlichen, dass ein großer Teil der Arbeit weiterhin aus klassischen Produktionsschritten wie Drehbuchentwicklung, Schnitt, Sounddesign, Farbkorrektur und Vertonung bestand. Viele Szenen seien dutzendfach oder sogar mehr als hundertmal neu generiert worden, bevor das gewünschte Ergebnis erreicht wurde.

Ein Blick auf die Video-Timeline in Premiere Pro

Das Projekt entstand unabhängig von Sponsoren, Verbänden oder offiziellen WM-Aktivitäten. Für Sequence Five diente „Weltmeister OIDA!“ gleichzeitig als kreatives Experiment und als Demonstration der eigenen Kompetenzen im Bereich der KI-gestützten Videoproduktion.

Nach Ansicht der Produzenten eröffnet Generative KI neue Möglichkeiten für kreatives Storytelling, die mit klassischen Produktionsmitteln oft nur schwer oder mit deutlich höherem Budget umsetzbar wären. Das Projekt versteht sich damit nicht nur als humorvolle Fußballvision, sondern auch als Beispiel für die wachsenden Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in der Medien- und Filmproduktion.

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