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Sportministerium verhängt Förderstopp für Tischtennisverband

(c) GEPA pictures/ Alexander Solc

Nach Vorwürfen gegen einen Jugendtrainer hat das Sportministerium einen Förder- und Abrechnungsstopp gegenüber dem Österreichischen Tischtennisverband (ÖTTV) verhängt. Hintergrund sind mögliche Versäumnisse im Umgang mit den Vorwürfen innerhalb des Verbands.

Das Sportministerium hat die Fördermittel für den Österreichischen Tischtennisverband vorläufig gestoppt. Laut Ministerium stehen mögliche Verstöße gegen Förderverträge im Raum, die unter anderem Maßnahmen zur Prävention und Integrität im Sport beinhalten.

Auslöser der Maßnahme sind Vorwürfe mehrerer minderjähriger Spielerinnen gegen einen Nachwuchstrainer. Medienberichten zufolge soll dieser mehrfach unangemessenes Verhalten gezeigt haben. Der Verband hat die Zusammenarbeit mit dem Trainer inzwischen beendet, während die Staatsanwaltschaft den Fall prüft.

Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt betonte, dass der Schutz von Athletinnen und Athleten oberste Priorität habe: „Ich will, dass Mädchen und Frauen im österreichischen Tischtennis sicher sind. Die im Raum stehenden Vorwürfe sind erschreckend und dürften im Verband schon länger bekannt sein.“ Anzügliche Nachrichten oder Gespräche im Bett hätten zwischen Jugendlichen und Trainer:innen keinen Platz.

Der Förderstopp bleibt laut Ministerium so lange aufrecht, bis der Verband umfassend zur Aufklärung beigetragen und ein funktionierendes Präventions- und Integritätsmanagement etabliert hat. Dieses soll sicherstellen, dass mögliche Fehlverhalten im gesamten Verband und in den Vereinen konsequent, unabhängig und professionell untersucht [...]

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