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Neue Struktur, 20 Teams, finanzielle Reformen: Euroleague stellt Weichen für 2025/26

(c) EuroLeague

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Die Euroleague Basketball hat für die Saison 2025/26 umfassende Reformen beschlossen. Dazu zählen eine Ausweitung auf 20 Vereine, neue Wildcard-Vergaben sowie angepasste Finanzregeln und Terminstrukturen.

Die Änderungen wurden am 19. Juni von den Anteilseignern der Euroleague Commercial Assets (ECA) beschlossen. In einem zunehmend von globalem Wettbewerb geprägten Umfeld – unter anderem durch das Interesse der NBA an einer eigenen europäischen Liga – will die Euroleague mit diesen Maßnahmen die Stabilität der Teilnehmer sichern und neue Märkte erschließen.

Dubai Basketball erhält eine fünfjährige Wildcard und soll so zur weiteren geografischen Expansion beitragen. Dreijährige Startzusagen gingen an Crvena Zvezda, Partizan, Virtus Bologna und Valencia. Sportlich qualifizierten sich AS Monaco und Hapoel Tel Aviv über den EuroCup. Mit Paris Basketball laufen Gespräche über eine mögliche langfristige Integration.

Die finanzielle Mindestvergütung (BRL) pro Club steigt von acht auf zehn Millionen Euro netto. Die Vergütungsstruktur wurde überarbeitet, unter anderem durch eine erhöhte Anker-Spielerregel und Änderungen bei der Behandlung langjähriger Spielerverträge. Ziel ist ein ausgewogeneres Wettbewerbssystem mit klareren Standards für Fairness und Investitionssicherheit.

Die neue Saison startet am 30. September 2025 mit einer Doppelrunde, das Final Four findet am 24. Mai 2026 statt. Die reguläre Saison wird auf 38 Spieltage erweitert, Spielpausen berücksichtigen künftig die FIBA-Fenster im November.

Das Spiel um Platz drei entfällt, wodurch sich die Finalrunde auf Halbfinale und Endspiel konzentriert – eine Anpassung an veränderte Sehgewohnheiten und mediale Anforderungen.

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