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Greenpeace-Umfrage: „80 Prozent der Österreicher vermissen Klimaschutz bei alpinen Skirennen“

(c) Suela Simoni

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Greenpeace hat kurz vor dem offiziellen Start des Ski-Weltcups in Sölden eine Integral-Umfrage zum Thema Wintersport veröffentlicht.

Die Umfrage hält fest: 80 Prozent der Österreicher empfinden, dass der internationale Skiverband FIS bei alpinen Skirennen nicht auf Klimaschutz achtet. Die Bevölkerung erhofft sich in diesem Bereich mehr Ambitionen. Dazu gehören etwa der spätere Start der Rennsaison oder der Aufbau einer nachhaltigen Infrastruktur.

Ursula Bittner, Wirtschaftsexpertin bei Greenpeace: „Um den Ski-Weltcupstart in Sölden durchzuboxen, nimmt FIS-Präsident Eliasch braune Hänge und gesprengte Gletscher in Kauf. Das hat nichts mit umweltschonendem Wintersport zu tun.“

„Die FIS täuscht beim Klimaschutz. Statt die eigenen CO2-Emissionen zu senken, zahlt sie in intransparente Projekte ein und lässt ein paar Bäume pflanzen. Damit will sie ihre eigene Klimabilanz schönen ohne selbst tatsächlich weniger CO2 auszustoßen.“

78 Prozent der Österreicher finden, dass es der FIS nicht erlaubt sein sollte, sich aufgrund von CO2-Zertifikaten klimapositiv zu nennen und damit zu werben. Drei Viertel der Befragten bezweifeln, dass solche Zertifikate den Wintersport vor der Klimakrise bewahren können. Greenpeace: „Will der internationale Skiverband tatsächlich CO2 einsparen, muss er das direkt bei sich machen und den Skisport auf neue Beine stellen.“

Greenpeace-Wirtschaftsexpertin Bittner: „Wenn wir auch noch in der Zukunft Skifahren und die Naturlandschaften genießen wollen, muss die FIS jetzt handeln. Kompensationen verzögern echten Klimaschutz und müssen verboten werden. Ebenfalls muss der Rennkalender angepasst und deutlich nach hinten verschoben werden.“

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