In der gerade angelaufenen Spielzeit der Admiral 2. Liga gilt Traditionsverein First Vienna FC neben der Admira und Austria Lustenau als Aufstiegskandidat. Die Infrastruktur ist im Gegensatz zu diesen beiden Klubs aber nicht erstklassig.
1921 öffnete die Naturarena auf der Hohen Warte ihre Pforten, auf dem Gelände eines Ziegelwerks. Bei der Eröffnung galt es als modernstes und größtes Stadion Kontinentaleuropas. 1923 fanden sich heute beinahe unglaubliche 80.000 Fans ein, um ein Länderspiel gegen Italien zu verfolgen. Das ist lange vorbei.
Heute darf nur ein Bruchteil rein, maximal 5.500 Besucher. Dazu kommt, dass eine Rasenheizung fehlt, man braucht für die Admiral Bundesliga eine überdachte Gästetribüne und ein stärkeres Flutlicht. „Der letzte Schritt wird der sein, dass man die Hohe Warte, wie man sie kennt und wie sie sich jetzt darstellt, modernisieren muss“, erklärt Vienna-Präsident Kurt Svoboda dem Kicker.
Um das Stadion bundesligatauglich zu bekommen, muss sich also einiges tun. Eigentürmerin ist die Stadt Wien, mit der man sich in konstruktivem Austausch befindet, wenngleich sich die Döblinger mehr Tempo wünschen würden. Stand heute, so der Kicker, werde der Umbau frühestens in zwei Jahren abgeschlossen sein.
Das bedeutet umgekehrt, dass man umziehen müsste. Wohin ist offen, so viele Möglichkeiten gibt es nicht in Wien und Umgebung. Dank finanzkräftiger Sponsoren wie der Uniqa (wo Svoboda CFO ist) oder ImmoUnited muss man nicht sofort aufsteigen.