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„Wir sind oft der Sündenbock für die Vereine“ [Partner-News]

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Die besten Aussagen von Thomas Freismuth, Spielervermittler bei der renommierten Agentur Family & Football, der beim Sportbusiness-Podcast KaffeehausTALK zu Gast war.

Die Episode mit Thomas Freismuth gibt es hier zu hören:

Episode 4

Oder hier direkt hören:

Die wichtigsten Aussagen des KaffeehausTALK, Episode 4:

Thomas Freismuth über…

…die einzigartigen Lehrsäle des University Campus of Football Business (UCFB): „Die Bücherei, die Lehrsäle und auch die Social Learning Rooms sind im Stadion. Es befindet sich einfach alles im Stadion. Du schaust geradeaus auf den Beamer – siehst die Leinwand, den Inhalt, und dann schaust du links raus und schaust direkt aufs Wembley Stadion.“

…Erkut Sögüt, Özil-Berater und Gründer der renommierten Agentur Family & Football: „Ich bin auf die Universität gegangen und habe gesagt: Das letzte was ich machen will, ist Spielervermittler. Weil ich das auch noch aus meiner aktiven Karriere kenne, dass sehr dubiose Personen in dieser Branche tätig sind. Erkut hat mir aber gezeigt, dass man das so machen kann, wie man es selbst für richtig hält, und auch seriöse Leute in der Branche tätig sind.“

Ich finde, der Ruf ist viel zu schlecht. Es gibt sehr viele gute Spielervermittler. Man hört da halt immer die schlimmsten Geschichten. Wir sind oft der Sündenbock für die Vereine.

Thomas freismuth über das Image der Spielervermittler

…den Ruf der Spielervermittler und die Rolle der Vereine: „Ich finde, der Ruf ist viel zu schlecht. Es gibt sehr viele gute Spielervermittler. Man hört da halt immer die schlimmsten Geschichten. Wir sind oft der Sündenbock für die Vereine. Wenn sie einen Spieler nicht bekommen, dann ist der Berater schuld. Wenn ein Spieler wechseln will, dann ist der Berater schuld.“

…die Stunden vor dem Wechsel von Florian Flecker zu den Würzburger Kickers: „Ich hatte einen Operationstermin. Sieben Spritzen am Hinterkopf, dann haben sie es mir weggeschnitten. Das Blut ist kreuz und quer gespritzt. Die Ärzte wollten eigentlich, dass ich noch eine Nacht im Krankenhaus bleibe. Ich habe ihnen erklärt, dass das nicht geht. Ich bin aufgestanden, habe mich angezogen und gesagt, dass es mir bestens geht. Ich bin dann sieben Stunden mit Turban nach Würzburg gefahren und dementsprechend müde um 22 Uhr im Hotel angekommen. Anschließend hat mich Florian Flecker noch verarztet. Er hat auch seine Qualitäten in Bereichen, die ich noch nicht gekannt habe. Am nächsten Tag, um 8 Uhr in der Früh, waren wir dann bei den Würzburger Kickers und haben unterschrieben.“

…seinen Schlüssel für nachhaltigen, beruflichen Erfolg: „Mit harter Arbeit kann man sich sehr viel erarbeiten. Ich bin auch ein Bub aus Bad Gleichenberg und bin in der Directors Box bei Man United gesessen. Für mich selbst vor fünf Jahren noch unvorstellbar. Aber mit harter, ehrlicher Arbeit und dem richtigen Zugang kann man sich sehr viel in der Branche aufbauen.“

…die Fehleinschätzung eines österreichischen Sportdirektors: „Für mich ist auch klar, ich muss auf Grund meines Alters doppelt so hart arbeiten wie manch anderer. Ich kann mich noch erinnern, ich bin vor zwei Jahren bei einem Sportdirektor in Österreich gesessen. Ich habe ihm erklärt, was mein Plan ist, wie der Zugang zu Spielern ist. Dann hat er gesagt: ‚Das ist eine schöne Idee, aber ich garantiere dir, in ein, zwei Jahren sitzt du nicht mehr da und wirst es so machen.‘ Fakt ist, ich sitze noch immer da, der Sportdirektor ist schon Geschichte.“

Ich kann mich noch erinnern, ich bin vor zwei Jahren bei einem Sportdirektor in Österreich gesessen. Ich habe ihm erklärt, was mein Plan ist, wie der Zugang zu Spielern ist. Dann hat er gesagt: ‚Das ist eine schöne Idee, aber ich garantiere dir, in ein, zwei Jahren sitzt du nicht mehr da und wirst es so machen.‘ Fakt ist, ich sitze noch immer da, der Sportdirektor ist schon Geschichte.

Thomas Freismuth

…die Corona-Auswirkungen auf den Transfermarkt: „In diesem Sommer werden einige Spieler auf der Strecke bleiben und keinen Verein finden. Weil die Vereine hauptsächlich in die Spitze investieren und nicht in die Breite.“

…die Wichtigkeit von Ausbildung und Praktika: „Du bekommst eine Grundbasis auf der Universität. Praxis ist aber unersetzlich, das habe ich relativ früh erkannt. Ich habe während meines Studiums zwölf verschiedene Praktika gemacht, um herauszufinden, was taugt mir am Meisten.“

Gäste aus nationalem und internationalem Sportbusiness

Der KaffeehausTALK ist eine abwechslungsreiche, informative Mischung aus Sport- und Business-Podcast. „In den einzelnen Episoden werden unterschiedliche Karrierewege im Sportbusiness aufgezeigt, Wissen vermittelt und vor allem durch persönliche, unterhaltsame Geschichten untermalt“, so die beiden Podcast-Gastgeber Simon-Peter Charamza und Lorenz Kirchschlager. Gesprächspartner sind unterschiedliche Persönlichkeiten aus dem nationalen und internationalen Sportbusiness.

Die inhaltlichen Themen haben zwar mit dem Namen KaffeehausTALK nicht direkt etwas zu tun, aber als Wiener schätzen Kirchschlager und Charamza, dass die Wiener Kaffeehauskultur zum Plaudern, Fachsimpeln und Genießen einlädt – eine Atmosphäre, die sie auch in ihrem Podcast schaffen. In gemeinsam über 25 Jahren bei Vereinen, Verbänden, Agenturen und führenden Medien Österreichs durften die beiden eine Vielzahl an Experten und interessanten Persönlichkeiten kennenlernen, die sie nun an den Kaffeehaustisch bitten, um mit den Hörern ihre Geschichten und Erfahrungen zu teilen.

Alle zwei Wochen eine neue Episode

In etwa alle zwei Wochen wird eine neue Episode des KaffeehausTALK serviert. Nach den ersten vier Episoden mit Heinz Palme, Bartosz Niedzwiedzki, Sharif Shoukry und Thomas Freismuth steht bereits Harry Gartler (u.a. Projektleiter des Allianz Stadions in Wien und der Raiffeisen Arena in Linz) für die 5. Episode in den Starlöchern.

Zu hören ist der KaffeehausTALK auf allen gängigen Podcast-Plattformen wie z.B. Spotify, Apple Podcasts, Soundcloud, Google Podcasts, CastBox und auch auf der Webseite KafeehausTALK.com. Hier haben die Hörer zusätzlich die Möglichkeit, einzelne Kapiteln und Themen nachzuhören, sowie den KaffeehausTALK-Newsletter zu abonnieren.


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