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Wanda Group bleibt Eigentümer von Infront

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Die Wanda Group hat den seit August 2023 laufenden strategischen Überprüfungsprozess rund um Infront Sports & Media abgeschlossen und entschieden, das Unternehmen weiterhin zu halten.

Der chinesische Konzern bleibt damit Mehrheitsaktionär der Sportmarketingagentur, die unverändert als eigenständiges Unternehmen unter der Führung von Präsident und CEO Philippe Blatter weitergeführt wird.

Wanda hatte Infront im Jahr 2015 für rund 1,05 Milliarden Euro vom britischen Private-Equity-Unternehmen Bridgepoint übernommen. Die Übernahme war Teil der damaligen Strategie, das Geschäftsfeld über Bau- und Immobilienaktivitäten hinaus in Richtung Sport, Entertainment und Medien zu diversifizieren. Vor dem Hintergrund des Abschwungs am chinesischen Immobilienmarkt war in den vergangenen Jahren über einen möglichen Verkauf von Infront spekuliert worden.

Im Rahmen der strategischen Überprüfung führte Wanda Gespräche mit mehreren potenziellen Investoren. Medienberichten zufolge zählten dazu unter anderem Konsortien rund um Boyu Capital und NJF Capital. Nach eigenen Angaben stieß der Prozess auf großes Interesse und führte zu vertiefenden Gesprächen, letztlich entschieden sich Vorstand und Eigentümer jedoch gegen einen Verkauf.

Infront wird damit auch künftig unter der bestehenden Eigentümer- und Managementstruktur operieren. Philippe Blatter erklärte, die Entscheidung schaffe Klarheit und Kontinuität für Kunden, Partner und Mitarbeitende. Infront wolle sich weiterhin auf die Wertschöpfung für Rechteinhaber, Marken, Medienpartner und Athleten konzentrieren und die in den vergangenen Jahren eingeschlagene Diversifizierungsstrategie fortsetzen.

Der Abschluss der strategischen Überprüfung beendet eine mehrjährige Phase der Unsicherheit rund um die Eigentümerstruktur. Wanda und Infront setzen nun auf Stabilität und die Fortführung des bisherigen Wachstumskurses.

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