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DFB schreibt bei WM 2026 ein Minus von 9,4 Millionen Euro

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Das frühe Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika hat den DFB finanziell getroffen. Das geplante Defizit liegt laut Schatzmeister Stephan Grunwald bei 9,4 Millionen Euro – Abfindungen für den entlassenen Bundestrainer Julian Nagelsmann und sein Trainerteam noch nicht eingerechnet.

„Ich habe die Aufgabe, so zu planen, dass auch im schlechten Falle niemand in Panik ausbrechen muss. Sportliche Prämien hätte es erst ab dem Achtelfinale gegeben. Ins Plus wären wir erst ab dem Finale gekommen“, sagte Stephan Grunwald. Das Ausscheiden im Sechzehntelfinale gegen Paraguay war die Grundlage seiner Planung, weshalb keine Spielerprämien anfallen. Das endgültige Ist-Ergebnis kann laut Grunwald erst im Herbst benannt werden.

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Zusätzlich zur geplanten WM-Bilanz kommen Sondereffekte hinzu: Die Abfindungen für Nagelsmann und sein Trainerteam werden auf rund 6,8 Millionen Euro geschätzt und sind in der aktuellen Rechnung noch nicht enthalten. Auch Gehalt und mögliche Ablöse für den designierten neuen Bundestrainer Jürgen Klopp sowie sein Team müssen noch einkalkuliert werden.

Trotzdem soll der Gesamthaushalt ausgeglichen bleiben. „Der Gesamthaushalt ist auf ein Break-Even ausgelegt, da wir im Verband die Möglichkeit haben, Projekte bei Bedarf herunterzufahren“, sagte Grunwald. Er betonte jedoch die enge Verknüpfung von sportlichem und wirtschaftlichem Erfolg: „Die wirtschaftliche Stabilität des DFB ist und bleibt davon abhängig, ob die Herren-Nationalmannschaft sportlich erfolgreich ist.“

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