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VdF-Studie 2025: Spielergehälter in Österreichs Profiligen halten mit Inflation nicht Schritt

(c) GEPA pictures/ Daniela Moser

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Die Vereinigung der Fußballer (VdF) hat im Jahr 2025 erneut eine umfassende Studie zur wirtschaftlichen und beruflichen Situation von Profispielern in Österreich vorgelegt.

Befragt wurden 569 Spieler aus der 1. und 2. Bundesliga, die insgesamt 23 Fragen zu Einkommen, Arbeitsbedingungen und Lebensrealität beantworteten. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des VdF-Talks 2025 in Wien präsentiert.

Zentrales Ergebnis der Studie ist ein spürbarer Reallohnverlust im Vergleich zu 2019. Der ligaübergreifende Median der Spielergehälter ist von 3.700 Euro brutto monatlich im Jahr 2019 auf 3.500 Euro gesunken. Vor dem Hintergrund einer Inflation von rund 25 Prozent im selben Zeitraum bedeutet das eine deutliche Verschlechterung der Kaufkraft.

In der Bundesliga liegt der Median unverändert bei 8.000 Euro brutto pro Monat, in der 2. Liga stieg er von 1.300 Euro (2019) auf 2.200 Euro brutto. Insgesamt zeigt sich jedoch, dass steigende Lebenshaltungskosten von den Einkommen vieler Spieler nicht aufgefangen werden können.

VdF-Vorsitzender Gernot Baumgartner verweist auf eine kürzere Karrieredauer und die hohe Inflation: „Unter Betrachtung einer immer kürzeren Karrieredauer und der hohen Inflation sind € 3.500 brutto die harte Realität und räumen mit der Mär der Fußballmillionäre auf. Wie in der Gesellschaft wird die Einkommensschere auch im Fußball immer größer.“ Der Medianwert von 3.500 Euro brutto zeige, dass die weit verbreitete Vorstellung vom „Fußballmillionär“ nur auf einen kleinen Teil der Profis zutreffe.

Nebenjobs sind auch ein Thema, das das Leben als viel zitierter „Fußballmillionär“ ein Stück weit weniger glorreich erscheinen lässt. Von den befragten Spielern gaben 128 an, noch einen Nebenjob zu haben. In der 2. Liga müssten 62 der befragten Spieler über 26 Jahre arbeiten, um ihren Lebensunterhalt sichern zu können.

Die Studie dient der VdF als Grundlage für ihre zukünftige Interessenvertretung und strategische Schwerpunktsetzung. Einen ausführlichen Überblick über die Ergebnisse bietet das neu erschienene Players’ Magazine.

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