Im ersten Jahr des Revenue-Sharing-Systems erhielten College-Athleten in den USA direkte Zahlungen von mehr als 1,77 Milliarden Dollar. Der US-Senat hat bereits ein Gesetz verabschiedet, das den Deckel mehr als verdoppeln würde.
Im Schuljahr 2025/26 zahlten 307 von 319 teilnehmenden Division-I-Schulen insgesamt mehr als 1,77 Milliarden Dollar an 34.915 Athletinnen und Athleten in 45 Sportarten aus. Das geht aus Daten der College Sports Commission (CSC) und der NCAA hervor. Hinzu kommen rund 42 Millionen Dollar an Alston-Akademikleistungen sowie 163 Millionen Dollar an zusätzlichen Stipendienausgaben – in Summe erhielten College-Athleten damit knapp zwei Milliarden Dollar an direkten Zahlungen. Nicht eingerechnet sind dabei NIL-Deals (Name, Image and Likeness) mit externen Unternehmen: Die CSC meldete zuletzt 46.478 solcher Vereinbarungen im Wert von mehr als 582 Millionen Dollar seit Juni 2025.
Das Revenue-Sharing-System ist Teil eines 2,8-Milliarden-Dollar-Vergleichs im Rahmen von Kartellklagen gegen NCAA und große College-Ligen. Es erlaubt Schulen erstmals, Athletinnen und Athleten direkt zu entlohnen. Die Obergrenze für direkte Zahlungen lag im ersten Jahr bei 20,5 Millionen Dollar pro Schule. 68 Einrichtungen erreichten dieses Limit oder kamen ihm bis auf fünf Prozent [...]