Nun setzt auch der Eishockeysport auf ein modernes Format. Von 10. bis 12. April startet die internationale Serie „Ultimate Hockey – Breaking the Ice Tour“. Der Auftakt steigt in Innsbruck. sportsbusiness.at hat mit den Veranstaltern Markus Valier (Ultimate Hockey AG) und Florian Mayer (IIHF) über die Hintergründe gesprochen.
+ +sportsbusiness.at exklusiv von Georg Sohler + +
Urban, schnell, kürzer, mehr Party – was bei Beachvolleyball, 3x3-Basketball oder der Icon- und Baller League im Fußball funktioniert, soll auch beim Eishockey klappen. Allerdings verfolgen die Veranstalter der „Ultimate Hockey – Breaking the Ice Tour“ andere Ziele, wenn sie einen Klassiker moderner gestalten.
Von außen wirkt es wie der Versuch, eine Trendsportart zu generieren: Ein kleineres Feld, in Zukunft zusätzlich mit synthetischem Eis, weniger Spieler und nur zwölf Minuten lange Halbzeiten. Neben den Spielen sorgen Live-Konzerte, DJ-Auftritte, Streetfood-Märkte, Lichtinstallationen und interaktive Erlebniszonen für Aufmerksamkeit. Das sportliche Konzept wurde schon 2020 bei den Youth Olympic Games erstmals erprobt. Die Veranstalter betonen zudem, dass es nicht primär um Gewinnorientierung und reine Eventisierung geht.
Wie Verbandsvertreter und Ex-Profi Florian Mayer (3x3 Sport Manager bei der International Ice Hockey Federation) und der Tiroler Organisator vor Ort, Markus Valier (CEO Ultimate Hockey AG), gegenüber sportsbusiness.at ausführlich erklären, steht die Zukunft des Sports im Fokus. Die Herausforderungen für Eishockey sind in dem Zusammenhang höher als etwa bei Basketball und Fußball. Diese Sportarten sind in den Alltag bzw. die urbane Kultur ganz anders intergriert.
Innsbruck kein Zufall
Dass die Wahl für den Tourstart auf die Tiroler Landeshauptstadt fiel, ist kein Zufall. Die Alpenmetropole [...]