Die PGA Tour plant laut einem Bericht von Front Office Sports eine deutliche Lockerung ihrer Social-Media-Richtlinien. Spieler sollen künftig mehr Inhalte rund um Turniere veröffentlichen dürfen, um ihre eigene Reichweite auszubauen und neue Zielgruppen für den Golfsport anzusprechen.
Demnach dürfen Profis künftig bis zu drei Minuten an vor Ort produziertem Material während Turniertagen veröffentlichen. Bisher lag das Limit bei zwei Minuten. Nach Ende des jeweiligen TV-Fensters sollen zudem bis zu sechs TV-Shots pro Runde auf Social Media geteilt werden dürfen.
Darüber hinaus will die PGA Tour Spielern erlauben, drei Tage nach Turnierende bis zu zwei Stunden Highlight-Material auf ihren eigenen YouTube-Kanälen zu veröffentlichen. Auf anderen Plattformen sollen bis zu acht Minuten erlaubt sein. Auch Archivmaterial soll künftig genutzt werden.
Die Anpassungen betreffen außerdem Inhalte rund um Pro-Am-Events und Trainingsrunden. In diesen Bereichen sollen Spieler mit ihren Inhalten künftig Werbeeinnahmen erzielen dürfen. Einschränkungen bei der Monetarisierung von Turniermaterial sowie bei nicht offiziellen Sponsoren bleiben allerdings bestehen.
„Die PGA Tour ist bestrebt, die spielerfreundlichsten Social-Media-Richtlinien im Profisport anzubieten“, erklärte ein Sprecher der PGA Tour gegenüber Front Office Sports.
Die geplanten Änderungen stehen auch im Zusammenhang mit der zunehmenden Bedeutung von Golf-Content auf Plattformen wie YouTube. Spieler wie Bryson DeChambeau, Jason Day oder Tommy Fleetwood bauen dort bereits eigene Reichweiten auf. Vor allem DeChambeau hatte die bisherigen Restriktionen der PGA Tour mehrfach öffentlich kritisiert. [...]