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UEFA senkt Ticketpreisobergrenze für Auswärtsfans bei Champions-League-Spielen

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Die UEFA hat die Obergrenze für Ticketpreise bei Auswärtsspielen in der Champions League für die laufende Saison auf 60 Euro gesenkt. Zudem kündigte der europäische Fußballverband eine weitere Senkung für die nächste Saison an.

Ab der Saison 2025/26 soll der Preis für Auswärtstickets in der Champions League auf 50 Euro begrenzt werden. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass Fans sich „wertgeschätzt und anerkannt“ fühlen, so UEFA-Präsident Aleksander Ceferin.

Die aktuelle Preissenkung folgt auf eine Obergrenze von 70 Euro, die seit 2019 galt. Die Anpassungen wurden nach Konsultationen mit Football Supporters Europe (FSE) und der European Club Association (ECA) vorgenommen. Gleichzeitig werden die Ticketpreise für Auswärtsspiele in der Europa League auf 40 Euro und in der Conference League auf 20 Euro begrenzt. Für die Europa League ist im nächsten Jahr eine weitere Senkung auf 35 Euro vorgesehen.

Ceferin betonte, dass die neuen Regelungen Teil der UEFA-Mission seien, das Spieltagserlebnis für alle Fans zu verbessern und den Fußball als integrativen Sport zu erhalten.

Ronan Evain, Geschäftsführer von >> Football Supporters Europe, begrüßte die Entscheidung und hob die Bedeutung von Auswärtsfans für die Atmosphäre bei europäischen Spielen hervor. Auch ECA-Vorsitzender Nasser Al Khelaifi unterstrich die Bedeutung dieser Maßnahmen, um das Spielerlebnis für die Fans zu verbessern.

Eine Studie von FSE aus dem November letzten Jahres zeigte, dass 12 der 32 Teams in der Gruppenphase der Champions League 2022/23 mindestens einmal den bisherigen Höchstpreis von 70 Euro verlangt haben. Manchester City beispielsweise erhob sechsmal den Höchstbetrag, obwohl der Verein im Durchschnitt dennoch vergleichsweise günstige Auswärtstickets anbot.

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