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Tiefrote Zahlen bei der Austria: „Werden Turnaround 2022/23 nicht schaffen“

Austria-Vorstand Gerhard Krisch - (c) Gepa Pictures

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Der FK Austria Wien schlitterte in der Saison 2021/22 noch tiefer in die roten Zahlen als in der Vorsaison. Auf den „Turnaround“ müsse man noch warten, so Austria-Vorstand Gerhard Krisch.

Die Wiener Austria muss auch für die abgelaufene Saison 2021/22 tiefrote Zahlen hinnehmen. Das Geschäftsergebnis liegt bei über minus sieben Millionen Euro. Immerhin: Durch den Investoren-Einstieg konnte das Fremdkapital verringert werden. Vorstand Gerhard Krisch erklärt in einer Aussendung die Zahlen und sieht auch in der aktuellen Saison noch keinen Turnaround.

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Vorstand Gerhard Krisch in einer Aussendung des Klubs über ...

... das negative Jahresergebnis 2021/22: "Durch den Investoren-Einstieg ist es uns gelungen, den Rucksack an negativem Eigenkapital etwas kleiner zu machen. Das negative Jahresergebnis ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass wir die vertraglich zugesicherten Leistungen von Insignia wertberichtigen mussten. Darüber hinaus haben wir ein klares Zeichen gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine gesetzt und Gazprom Export von der Brust der Young Violets genommen. Durch die nicht erfüllten Leistungen mussten wir Rückstellungen vornehmen, die sich auch auf das Jahresergebnis 2021/22 auswirken. Zudem wurden im gesamten Klub strukturelle Veränderungen eingeleitet, die kurzfristig wehtun und Geld kosten, uns aber langfristig helfen werden, unsere Austria auf wirtschaftlich stabile Beine zu stellen."

... den Ausblick auf die aktuell laufende Saison 2022/23: "Geplant war, dass wir schon in dieser Saison 2022/23 den Turnaround schaffen und ein positives Jahresergebnis erzielen. Das wird uns insbesondere aufgrund der Ukraine-Krise nicht gelingen. Wir sind durch unseren stillgelegten Sponsoring-Vertrag mit Gazprom Export besonders davon betroffen – zusätzlich zu den deutlichen Preiserhöhungen im Energiesektor und der wirtschaftlichen Krise, die alle Unternehmen und Privatpersonen treffen. Auch die damit einhergegangenen Zinserhöhungen für Kredite treffen die Austria als Unternehmen mit hohem Fremdkapital besonders hart."

... den langfristigen Plan: "Unsere Fortbestehensprognose, die einen Plan bis in die Saison 2024/25 vorsieht, wurde unlängst von unserem Wirtschaftsprüfer bestätigt. Wir haben einen detaillierten Finanzplan, der einen Weg aufzeigt, wie wir durch Kosteneinsparungen und Erlössteigerungen in den nächsten Jahren den Turnaround schaffen, die Intensivstation verlassen und unsere Austria wieder auf gesunde Beine stellen können. Um diese langfristigen Ziele zu erreichen, war es insbesondere in der Saison 2021/22 notwendig, kurzfristig zu investieren und Altlasten abzubauen."

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