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Sport Austria und Dachverbände fordern Verlängerung des Förderprogramms „Energieeffiziente Sportstätten“

(c) Bernhard Desch

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Das Förderprogramm „Energieeffiziente Sportstätten“ mit einem Volumen von 56 Millionen Euro hat sich nach nur neun Monaten als großer Erfolg erwiesen.

Insgesamt nutzten bisher 222 Fördernehmer das Programm und investierten über 6 Millionen Euro in Energieeffizienzmaßnahmen – mehr als die Hälfte davon waren Sportvereine (129 Vereine, rund 58 Prozent).

Ergänzend informierte das Projekt „Klimafitte Sportstätten“, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, bereits über 750 Vereine und unterstützte bei Modernisierungen und Sanierungen. Damit leisteten die Sportstätten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, aber auch zur Gesundheitsförderung und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Angesichts dieser Erfolge appellieren die Sportverbände geschlossen an die Politik, das Programm über die erste Laufzeit hinaus abzusichern. „Dieses Erfolgsprogramm verbindet Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Sportinfrastruktur – eine Win-Win-Situation. Wir appellieren daher an Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und auch an Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt, es in eine abgesicherte Zukunft zu führen“, sagt Hans Niessl, Präsident von Sport Austria.

Peter McDonald, Präsident der Sportunion, betont: „Jeder investierte Euro kommt doppelt zurück: in Form von moderneren Sportstätten und spürbaren Energieeinsparungen. Jetzt gilt es, den Vereinen Planungssicherheit zu geben und das Programm fortzuführen.“ Auch Hermann Krist (ASKÖ) und Peter Reichl (ASVÖ) sehen dringenden Handlungsbedarf: Vereine hätten Verantwortung übernommen und seien bereit, weiter in klimafitte Infrastruktur zu investieren – dafür brauche es jedoch ein klares Signal der Politik.

Die Entscheidung über die Zukunft des Programms fällt am 3. Oktober 2025, wenn eine Kommission über die weitere Finanzierung berät.

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