Das österreichische Start-up Pipeup definiert mit Interaktivität das Stadionerlebnis neu. Nachrichten posten, Selfies machen, für Spielmomente abstimmen, und vieles mehr: Geschäftsführer Stefan Prindl spricht im sportsbusiness.at-Interview über eine Idee, die in der Kantine entstanden ist und bis zum legendären FC Barcelona führen soll.
+ + sportsbusiness.at exklusiv – von Georg Sohler + +
Knapp 20.000 Fans des deutschen Nationalteams sahen ihre Bilder, Botschaften und Werbung beim WM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien. Auch die ÖFB-Frauen vertrauen auf diese einfache Lösung, genauso wie Sturm Graz, Austria Wien, der Vienna City Marathon und bald noch viele mehr. Irgendwann soll es der FC Barcelona sein.
Was nun komisch klingt, ist tatsächlich der Ursprung des Produkts, das Stefan Prindl nach außen vertritt. Gegenüber sportsbusiness.at erzählt der Co-Gründer und Co-Founder von dem Start-up, das aus einer Kantinen-Tratscherei entstand.
„Vor drei Jahren war ich bei einer Eventagentur tätig und habe in einem Shared Office gearbeitet. Bei einem Mittagessen in der Kantine haben zwei befreundete Entwickler – heute meine Geschäftspartner – über eine Spielerei für eine Geburtstagsfeier gesprochen“, erinnert er sich.
Die Entwickler hatten eine kleine, webbasierte Anwendung programmiert, mit der Grußbotschaften auf eine Leinwand projiziert werden können: „Wir haben so herum gespaßt, dass es doch cool wäre, wenn sowas auch bei Sportevents möglich wäre – beispielsweise beim FC Barcelona. Am Anfang waren es ein bisschen verrückte Spinnereien.“
Unsere Primetime ist ab der Stadioneröffnung bis 15, 20 Minuten vor dem Ankick. Während der Ball rollt, braucht man uns nicht.
Stefan Prindl, Co-Founder Pipeup
Launige Idee, gute Umsetzung
„Aus Spaß wurde Ernst“ – stimmte als flapsiger Spruch selten so sehr wie bei Pipeup. Heute steht das Unternehmen für „Your Seconds of Fame“. Mit der Weblösung kann das Publikum [...]