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Sky verdoppelt Jahresverlust auf 224 Millionen Pfund

(c) Sky Deutschland / FC Schalke 04

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Sky verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 einen Betriebsverlust von 224 Millionen Pfund (269 Millionen Euro). Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Verdoppelung.

Trotz eines unveränderten Gesamtumsatzes von 10,2 Milliarden Pfund (12,24 Milliarden Euro) belasten gestiegene Programmkosten, insbesondere im Sportbereich, die Bilanz des Unternehmens. Der Umsatz von Sky blieb mit 10,2 Milliarden Pfund (12,24 Milliarden Euro) im Vergleich zu 2022 konstant.

Der Bereich Direct-to-Consumer (DTC), zu dem die Breitband-, Mobilfunk- und Streaming-Aktivitäten zählen, verzeichnete einen Zuwachs von 1,5 % auf 8,5 Milliarden Pfund (10,2 Milliarden Euro). Gleichzeitig stiegen die Programmkosten auf 3,45 Milliarden Pfund (4,14 Milliarden Euro), was auf die Übertragung zusätzlicher Fußballspiele infolge der verschobenen Fußballweltmeisterschaft 2022 zurückzuführen ist.

Das Wachstum im DTC-Segment wurde durch die Beliebtheit von Sky Glass sowie durch das Mobilfunk-, Breitband- und Streaminggeschäft gestützt. Demgegenüber verzeichnete der Verkauf von Sky Q Satelliten-TV-Boxen einen Rückgang, da >> Sky zunehmend auf Streaming setzt. Gleichzeitig investierte das Unternehmen in neue Rechteverträge, darunter Rekordsummen für die Übertragungsrechte der English Football League (EFL) und die Premier League.

Europäische Tochtergesellschaften gestärkt

Um den Betrieb in Europa zu sichern, vergab Sky Kredite an seine deutschen und italienischen Tochtergesellschaften in Höhe von insgesamt über 1,5 Milliarden Euro. Zukünftig erwartet Sky auch eine verstärkte Beteiligung an den Übertragungsrechten der Women’s Super League (WSL), wenn der aktuelle Vertrag 2025 ausläuft.

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