PSV Eindhoven rückt einer deutlichen Kapazitätserweiterung seines Philips Stadions näher: Die Stadt Eindhoven hat ein behördliches Verfahren eingeleitet, das den Weg für den Ausbau von derzeit 35.000 auf mindestens 52.000 Plätze ebnen soll.
Die geschätzten Kosten des Projekts liegen zwischen 350 und 400 Millionen Euro. CEO Marcel Brands räumte ein, dass das Investitionsvolumen eine erhebliche Herausforderung darstelle, und betonte zugleich, dass die Erweiterung nicht zulasten des Sportbudgets gehen dürfe. Der Club führt Gespräche mit verschiedenen Investoren, darunter auch aus dem Ausland. CFO Jaap van Baar unterstrich, das Projekt müsse eine Investition sein, die letztlich Rendite erwirtschafte. Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr fielen 3,5 Millionen Euro an Beratungskosten im Zusammenhang mit dem Vorhaben an. Das Eigenkapital des Clubs stieg auf einen Rekordwert von 55 Millionen Euro – dieser Betrag sei laut Van Baar jedoch primär als finanzieller Puffer für sportlich schwächere Saisons vorgesehen und nicht als Finanzierungsquelle für die Erweiterung.
Die Stadt Eindhoven veröffentlichte am 29. Oktober eine Bekanntmachung zur geplanten Umwelt- und Baugenehmigung für die erste Phase des Ausbaus, die bis zu 20.000 zusätzliche Plätze sowie die notwendige Infrastruktur umfasst. Die Unterlagen liegen bis 9. Dezember zur öffentlichen Einsicht auf; Einsprüche sind innerhalb von sechs Wochen möglich. PSV erwartet bis Ende 2026 eine Entscheidung. Bei positivem Bescheid [...]