Die Seattle Seahawks haben rund fünf Monate nach ihrem Super-Bowl-Triumph einen neuen Besitzer gefunden. Die Eigentümergruppe unter der Führung von Vinod Khosla zahlt laut übereinstimmenden Medienberichten 9,612 Milliarden US-Dollar – so viel wie für keinen NFL-Klub zuvor.
Noch vor wenigen Tagen waren zwei Investorengruppen im Rennen: neben Vinod Khosla eine Gruppe um Aditya Mittal und den ehemaligen Celtics-Gouverneur Wyc Grousbeck. Nun hat sich Vinod Khosla durchgesetzt. Ein formeller Kaufvertrag wurde abgeschlossen, die Familie Khosla wird Mehrheitsgesellschafter des Teams.
Offiziell abgeschlossen ist der Kauf noch nicht – in den kommenden Monaten muss die Transaktion noch von der NFL genehmigt werden. Khosla ist derzeit auch Partner in der Eigentümergruppe der San Francisco 49ers; diese Anteile muss die Familie jedoch abgeben, damit der Deal finalisiert werden kann.
„Wir freuen uns darauf, auf dem erfolgreichen Erbe von Paul Allen aufzubauen und das Vertrauen der Seahawks-Organisation sowie der Fans überall zu gewinnen“, sagte Khosla.
Verkauft wird das Franchise vom Nachlass des verstorbenen Microsoft-Mitgründers Paul Allen, der die Seahawks noch im vergangenen Jahrtausend erworben hatte. Den gesamten Erlös aus dem Verkauf will der Nachlass für wohltätige Zwecke spenden. Der bisherige NFL-Rekord lag bei 6,05 Milliarden Dollar, den die Washington Commanders 2023 erzielt hatten.