Das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) präsentierte diese Woche gemeinsam mit dem Österreichischen Schwimmverband (OSV) im Rahmen des Projekts Learn to swim erstmals eine österreichweite Erhebung aller für den Schwimmunterricht nutzbaren Wasserflächen. Das Ergebnis ist ernüchternd.
„Schwimmen bedeutet Freude, Bewegung und Gesundheit – vor allem aber kann es Leben retten“, erklärt Michaela Schmidt, Staatssekretärin für Sport, die Hintergründe der Erhebung. Gemeinsames Ziel sei es, möglichst vielen Kindern in Österreich den Zugang zu qualitativ hochwertigem Schwimmunterricht zu ermöglichen. „Mit der österreichweiten Wasserflächen-Erhebung schaffen wir erstmals eine fundierte Datengrundlage, auf deren Basis Angebote ausgebaut und bestehende Lücken geschlossen werden können“, sagt sie weiters.
Alle 2.092 Gemeinden Österreichs wurden seit März 2025 kontaktiert und mit einem Online-Fragebogen zu ihren Wasserflächen befragt. Erfasst werden sollten alle Hallen-, Frei- und Naturbäder sowie Informationen zu Beckengröße, Wassertemperatur, Barrierefreiheit, Infrastruktur und bestehenden Schwimmkursangeboten.
Infrastruktur nicht ausreichend
„Mit dieser Erhebung schaffen wir erstmals eine österreichweite Übersicht darüber, wo Schwimmunterricht tatsächlich möglich ist“, so [...]