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Riesenslalom-Rennen in der Lenzerheide wieder Thema im Weltcup-Kalender

(c) GEPA pictures/ Gintare Karpaviciute

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Ein Comeback von alpinen Technikrennen in der Lenzerheide wird derzeit geprüft. Wie das Schweizer Medium Blick berichtet, gibt es Gespräche über eine mögliche Rückkehr des Weltcups an den Bündner Standort.

Bestätigt wurden diese Überlegungen von Diego Züger, Co-CEO von Swiss-Ski. Demnach werde aktuell ausgelotet, ob sich für die Lenzerheide wieder ein Platz im Weltcup-Kalender finden lasse. Voraussetzung dafür sei ein klares Bekenntnis der Region und aller beteiligten Partner. In diesem Fall seien die Chancen aus Sicht des Verbandes grundsätzlich gegeben, mittelfristig wieder Rennen austragen zu können.

Für die Schweizer Technikerinnen wäre ein Heimrennen eine spürbare Aufwertung des Kalenders. Seit 2022 gab es für Athletinnen wie Camille Rast keinen Weltcupbewerb in der Schweiz in den technischen Disziplinen. Während Crans-Montana und St. Moritz regelmäßig Speedrennen ausrichten, fehlt bislang ein vergleichbares Angebot für Riesenslalom und Slalom der Frauen.

Die Lenzerheide war zuletzt mit einem Super-G und einem Riesenslalom Teil des Weltcups. Laut Züger eigne sich insbesondere der Heimberg für technische Bewerbe. Ein Frauenslalom in der Schweiz sei aus Verbandssicht wünschenswert, allerdings sei der internationale Wettbewerb um Weltcuptermine groß. Daher könnten Rennen eher in einem Zweijahresrhythmus oder auch als Ersatz für ausgefallene Bewerbe realistisch sein.

Die aktuelle Situation im Weltcup-Kalender könnte ein solches Comeback begünstigen. Mit Lienz zieht sich ein langjähriger Veranstalter zurück, auch der Semmering plant nicht mehr mit jährlichen Rennen.

Unter den Athletinnen findet die Idee Zustimmung. Die österreichische Riesenslalom-Läuferin Julia Scheib bezeichnete den Hang in der Lenzerheide gegenüber dem Blick als besonders geeignet für diese Disziplin und äußerte Interesse an einer Rückkehr an diesen Standort.

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