Der Sportartikelhersteller Puma ist mit einem leichten Umsatzrückgang in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Gleichzeitig verbesserte sich das operative Ergebnis, während der Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt wurde.
Im ersten Quartal 2026 erzielte Puma einen währungsbereinigten Umsatz von 1,86 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 1,0 Prozent entspricht. Aufgrund negativer Währungseffekte lag das berichtete Minus bei 6,3 Prozent. Die Entwicklung wurde unter anderem durch den Abbau von Lagerbeständen unterstützt.
Die Bruttomarge stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 47,7 Prozent, unter anderem durch geringere Transportkosten und die Auflösung von Lagerreserven. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich um 19,6 Prozent auf 51,9 Millionen Euro, trotz einmaliger Belastungen in Höhe von 12,6 Millionen Euro.
Die Lagerbestände wurden um 8,6 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro reduziert. Der Abbau verläuft laut Unternehmen schneller als geplant, eine Normalisierung wird bis Ende 2026 erwartet.
Im Direktkundengeschäft verzeichnete Puma ein Wachstum von 3,8 Prozent, während das Großhandelsgeschäft um 2,8 Prozent zurückging. Regional zeigte sich ein differenziertes Bild: Während die Umsätze in Europa, dem Nahen Osten und Afrika um 10,4 Prozent zurückgingen, legten sie in Amerika um 6,1 Prozent und im asiatisch-pazifischen Raum um 7,9 Prozent zu.
Auf Produktebene entwickelten sich insbesondere die Bereiche Running und Training positiv, während das Schuhsegment insgesamt rückläufig war. Im Bekleidungsbereich sorgte vor allem das Fußballgeschäft für Wachstum, unter anderem durch die Nachfrage nach Trikots von Nationalteams im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2026. [...]