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Puma-Aktionär bringt mögliche Fusion mit Adidas ins Gespräch

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Nach einem massiven Kursverlust der Puma-Aktie in den vergangenen zwei Jahren wird über einen radikalen Strategiewechsel beim Sportartikelhersteller diskutiert. Der US-Investor Metronuclear, der Anteile an Puma hält, bringt in einem offenen Brief eine mögliche Zusammenführung mit dem langjährigen Konkurrenten Adidas ins Spiel.

Laut einem Bericht des Handelsblatts hat Mitgründer Roy Adams das Puma-Management scharf kritisiert und erklärt, dass der Konzern sich im „Ausnahmezustand“ befinde. Die Aktie sei seit dem Höchststand um mehr als 80 Prozent gefallen, das Vertrauen der Investoren sei verloren gegangen. Sollte das Management keinen grundlegenden Kurswechsel einleiten, sehe er eine Fusion mit Adidas als beste Lösung.

In dem Brief verweist Adams zudem auf mögliche Interessenskonflikte innerhalb des Aufsichtsrats, unter anderem durch enge Verbindungen zur Großaktionärin Artemis, der Investmentholding der französischen Milliardärsfamilie Pinault. Diese hält knapp 29 Prozent der Anteile und hatte zwischenzeitlich selbst einen Verkauf des Unternehmens in Erwägung gezogen.

Die Idee einer Fusion von Puma und Adidas hat symbolische Bedeutung: Beide Unternehmen gehen auf die Brüder Rudolf und Adolf Dassler zurück, die 1948 nach einem Bruch ihre eigenen Marken gründeten. Trotz personeller Überschneidungen in der jüngeren Vergangenheit – etwa durch die Karrieren der aktuellen CEOs Arthur Hoeld (Puma) und Björn Gulden (Adidas) – halten Branchenexperten ein Zusammengehen laut Handelsblatt für unwahrscheinlich. Der Rückzug aus der Reebok-Übernahme habe bei Adidas Spuren hinterlassen, seither konzentriere sich das Unternehmen auf seine Hauptmarke.

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